Mehr Schaden geht nicht!

Das sind die 23 größten Transferverluste aller Zeiten

Gehört auch Zlatan zu den größten Transferverlusten? (Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

Gehört auch Zlatan zu den größten Transferverlusten? (Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

 

Das sind die 23 größten Transferverluste aller Zeiten

800 Millionen Euro Schaden richteten die 23 größten Transferverluste aller Zeiten auf der Welt in Summe an. Das sind durchschnittlich mehr als 40 Millionen Euro Verlust pro Transfer. Und chinesische Transfers haben wir hier gar nicht mitgezählt, sondern uns nur auf die Top-Ligen in Europa beschränkt.

Das muss man erst einmal hinkriegen

Chapeau – an die internationale Fußballmanager-Gilde. Das muss man erst einmal hinkriegen. Und der größte Schaden resultierte aus dem Wechsel eines ehemaligen Ballon d’Or Gewinners. Satte 65 Millionen Euro wurden in den Sand gesetzt.

Dabei handelte es sich nicht um einen Spieler, der teuer verpflichtet wurde und dann zum Ende seiner langen Karriere aus Dankbarkeit ohne Ablöse oder für eine geringe Ablösesumme ziehen gelassen wurde.

Solche Fälle gibt es auch. Und hier lässt sich ein Transferverlust ja auch nicht verhindern.

Doch häufiger sind die Beispiele, bei denen ein Spieler, der bei seinem Alt-Verein überragende Leistungen bot, bei seinem neuen Verein einfach nicht zurechtkam. Sei es, weil er häufiger verletzt war, mit einem anderen Spielsystem nicht zurecht kam oder mit dem neuen Trainer nicht „konnte“. 

Doch auffallend ist, dass immer wieder die gleichen Vereine in den Ranglisten der größten Transferverluste auftauchen.

MOENCHENGLADBACH, GERMANY - APRIL 24: Granit Xhaka of Moenchengladbach reacts during the Bundesliga match between Borussia Moenchengladbach and TSG 1899 Hoffenheim on April 24, 2016 in Moenchengladbach, Germany. (Photo by Mika Volkmann/Bongarts/Getty Images)

Wirt auch er ein Mega-Transferverlust? Für Arsenal? (Photo by Mika Volkmann/Bongarts/Getty Images)

Die einen können es und die anderen eher nicht

Die einen können es und die anderen eher nicht. Und hierbei meinen wir nicht die Spielerzockerei von Felix Magath, dem Späteren (also nicht dem Scouting-Fuchs der frühen und mittleren Jahre) sondern Zocken auf wirklich höchstem Niveau.

Den Einkauf von Superstars (oder High Potentials) für Beträge so um die 50 Millionen Euro und aufwärts und den Verkauf der gleichen Spieler für nichts oder für Ablösesummen von unter 5 Millionen Euro.

Da ist es dann kein Wunder, wenn einige Vereine sich über geschickte Transfers regelmäßig und dauerhaft finanzieren und sanieren und andere sich über inkompetente Transfers ruinieren.

Und wir sprechen hier auch nicht vom HSV, der in der jüngeren Vergangenheit ja auch für ein Transferminus von ca. 50 Millionen Euro berühmt ist, sondern von der ersten Liga der Fehlspekulation und Fehleinkäufe.

Wer von beiden könnte der größte Transferverlust aller Zeiten sein? Foto: Getty Images

Wer von beiden könnte der größte Transferverlust aller Zeiten sein? Foto: Getty Images

Nochmals teuer an Hertha BSC verkauft

Milde muss man allerdings bei den Spielern walten lassen, die teuer eingekauft wurden, über Jahre hervorragende Leistungen brachten und dann zum Schluss der Karriere für kleines Geld den Verein verlassen durften.

Wobei – früher wurden diese Spieler in der Regel – obwohl dauerverletzt – nochmals teuer an Hertha BSC verkauft. 

Als Kontrast zum ganzen Transferelend im Post haben wir an das Ende des Beitrages einige Super-Schnäppchen gestellt. Sie kosteten nichts oder wenig. Und performten megagut. Und eine Übersicht über die Sensationsmeister Europas von 1977 – 2017. Mal klappt der Transfer, mal nicht. Die einen können es dauerhaft besser, die anderen nicht. Das Peter-Prinzip schlägt zu.

Isso. 

1 von 32

Social Media Auto Publish Powered By : XYZScripts.com