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Die 21 größten “Verräter-Transfers” der Bundesliga-Geschichte

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No-Go’s interessierten sie überhaupt nicht

Es gibt No-Go’s im Fußball. Die gilt es zu beachten und zu respektieren. Auch von den Superstars. Mit ganz oben auf der Liste: Den Klub, der einen groß gemacht hat zu verlassen und dann zum größten Feind zu wechseln. Das geht gar nicht.

Diesen 21 Profis war die Reaktion der Fans egal

Mats Hummels ging erst von den Bayern nach Dortmund und kehrte dann zurück nach München. Foto: Getty Images
Mats Hummels ging erst von den Bayern nach Dortmund und kehrte dann zurück nach München. Foto: Getty Images

Doch wir haben genau 21 solcher Beispiele herausgepickt. 21 Spieler oder Trainer, denen die Reaktion der Fans auf den Wechsel zum größten Feind egal war.

21 Beispiele, die zeigen, wie und warum so ein Wechsel klappen oder schief gehen kann.

Mal positiv, mal negativ: Das sind die 21 größten „Verräter-Transfers“ der Bundesliga-Geschichte.

Karrieregrab oder Start in eine Weltkarriere

Carlo Ancelotti (links) und Mats Hummels im August 2016. Foto: Getty Images
Carlo Ancelotti (links) und Mats Hummels im August 2016. Foto: Getty Images

Der FC Bayern, 1860 München, der BVB und Schalke 04 kommen genauso vor wie Gladbach, der 1. FC Köln, der HSV und Werder Bremen. Dazu noch einige andere Vereine. Für einige der Spieler war der Wechsel zum Feind das Karrieregrab, für andere der Start in eine Weltkarriere.
Einige wenige schafften es, später von beiden Vereinen und Fangruppen geachtet zu werden. Die meisten jedoch haben es sich mit ihrem Wechsel beim Heimatverein auf ewig verscherzt.

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Aktuelle Beispiele und die Historie

Christoph Metzelder (rechts) spielte unter anderem für Dortmund und Schalke. Foto: Getty Images
Christoph Metzelder (rechts) spielte unter anderem für Dortmund und Schalke. Foto: Getty Images

Wir zeigen aktuelle Beispiele und Beispiele aus der Historie. Die Bayern mit ihren strategischen, „ich schwäche mal den Gegner Moves“ sind genauso dabei, wie die Spieler, die es wagten zwischen Schalke und dem BVB oder Gladbach und Köln hin und her zu wechseln.

Am Ende zeigen wir zwei Beispiele, denen hat der Wechsel überhaupt nicht geschadet. Das ist aber eher die Ausnahme. Und ganz zum Schluss bitten wir in einer Umfrage um eure Meinung. Denn wir würden gerne von euch wissen wollen, welcher Transfer denn nun der größte Verräter-Transfer in der Bundesligageschichte war.

Wir lassen übrigens das Beispiel Mats Hummels aus. Denn wir setzen die Details als bekannt voraus. Nach acht Jahren bei Borussia Dortmund ging der Kapitän des BVB zu Bayern München in seine alte Heimat.

Ein paar Jahre zuvor hatte er sich noch über den Wechsel des damaligen deutschen „das wird ein neuer Messi“ und zwischenzeitlichen Ergänzungsspielers Mario Götze mokiert.

Verräter 21 – „Schuft“ 16 – Vom weltmeisterlichen Pummelchen bis zu Mad J.

Mario Götze (Dortmund zu Bayern) – Guardiolas Problemspieler. Foto: Getty Images
Mario Götze (Dortmund zu Bayern) – Guardiolas Problemspieler. Foto: Getty Images

21. Mario Götze (Dortmund zu Bayern) – Guardiolas Problemspieler

Wir starten mit Mario Götze. Sein Verräter-Wechsel  sorgt bis heute für jede Menge Gesprächsstoff: Super-Mario ging 2013 von Borussia Dortmund zum größten Rivalen in der Liga, dem FC Bayern München.

Pep Guardiola wollte ihn unbedingt haben (oder wurde er ihm von Matthias Sammer und den anderen damaligen Bayern-Granden vor die Nase gesetzt?).

Bei den Bayern war er eher Ersatz- als Stammspieler

Mario Götze überzeugte in München nur selten. Foto: Getty Images
Mario Götze überzeugte in München nur selten. Foto: Getty Images

Mit einer Ablösesumme von 37 Millionen Euro brachte der spätere WM-Held Götze alle BVB-Fans gegen sich auf.

Nach Bekanntgabe des Transfers verlor Dortmund dann ausgerechnet gegen den deutschen Rekordmeister im Champions-League-Finale 2013, was weiteres Öl ins Feuer goss.

Götze war beim BVB sehr erfolgreich, bei den Bayern eher nicht. Beim BVB gewann er zwei Meisterschaften und gehörte zu den wichtigsten Spielern im Team der Schwarz-Gelben. Bei den Bayern war er eher Ersatz- als Stammspieler.

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Schuster

Zurück zum BVB

Also ging Götze im Sommer 2016 wieder zurück zum BVB. Foto: Getty Images
Also ging Götze im Sommer 2016 wieder zurück zum BVB. Foto: Getty Images

Also ging es im Sommer 2016 wieder zurück zum BVB. Dort reüssierte er aber auch nicht wirklich. Eine Stoffwechselerkrankung setzt ihn bis zum Ende der Saison 2016/17 außer Gefecht. In der Saison 2017/18 spielt er jedoch wieder regelmäßig.

Wenn auch nicht auf dem gleichen Niveau wie vor dem Wechsel zum FC Bayern München. Aber immerhin. Und ein Pummelchen ist er auch nicht mehr.

20. Robert Lewandowski (Dortmund zu Bayern) – Noch eine Schwächung des Rivalen

Robert Lewandowski (Dortmund zu Bayern) – die nächste Schwächung des Rivalen. Foto: Getty Images
Robert Lewandowski (Dortmund zu Bayern) – die nächste Schwächung des Rivalen. Foto: Getty Images

Dass es auch anders geht zeigt Robert Lewandowski. Auch Lewy war ein Superstar beim BVB. Doch er setzte sich beim FC Bayern durch und reifte zum absoluten Weltklassemann.

Die Transfers von Lewandowski und Götze gehören in die Kategorie der Bayern-Transfers, mit denen nicht nur Lücken im eigenen Team gestopft und Schwächen beseitigt werden sollten, sondern auch gezielt der größte Rivale geschwächt werden sollte.

Das Schema ist bekannt

Heute spielt Lewandowski für die Bayern - und gehört zu den besten Stürmern weltweit. Foto: Getty Images
Heute spielt Lewandowski für die Bayern - und gehört zu den besten Stürmern weltweit. Foto: Getty Images

Das Schema ist bekannt seit den 70er Jahren, als ein gewisser Karl del Haye von Gladbach nach München wechselte. Das Bittere für die Schwarz-Gelben beim Lewy-Transfer war nur: Er ging ablösefrei.

Sein Grund teilte er in einem Interview selbst mit: “ (…) dass es natürlich mein Ziel sein muss, große Titel zu holen und zu sammeln. Bei Bayern habe ich sicherlich die größten Möglichkeiten.“

Der Abschied verlief übrigens im Gegensatz zu Götze deutlich harmonischer. Lewandowski versprach seinem Verein, bis zum Schluss alles zu geben und kommunizierte den Wechsel sauber.

Er hielt sein Versprechen

Lewandowski versprach den Dortmundern, bis zum Schluss alles zu geben und kommunizierte den Wechsel sauber. Foto: Getty Images
Lewandowski versprach den Dortmundern, bis zum Schluss alles zu geben und kommunizierte den Wechsel sauber. Foto: Getty Images

Er hielt sein Versprechen. Trotzdem war es für den BVB ein herber Verlust. In seinen zwei Jahren bei den Münchnern schoss Lewandowski in mehr als jedem zweiten Spiel ein Tor.

Per Ende Dezember 2016 brauchte er in der Bundesliga-Hinrunde im Schnitt nur 115 Minuten für ein Tor. Dabei traf er sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit gleich häufig. Lewandowski gilt mittlerweile als einer der besten drei Stürmer Europas.

19. Manuel Neuer (Schalke zu Bayern) – Er wollte endlich Titel holen

Manuel Neuer (Schalke zu Bayern) – er wollte endlich Titel holen. Foto: Getty Images
Manuel Neuer (Schalke zu Bayern) – er wollte endlich Titel holen. Foto: Getty Images

Dass Manuel Neuer wegen seines Wechsels nach München eine schwere Zeit hatte, ist schon fast vergessen. Denn der deutsche Nationaltorhüter ist beim FC Bayern nicht mehr weg zu denken und gehört zum festen Inventar.

Neuer stand allerdings in seiner Jugend für den FC Schalke im Tor und spielte fünf Jahre in der Bundesliga für die Blauweißen, bevor er zum deutschen Rekordmeister wechselte.

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„Koan Neuer“

Manuel Neuer wurde bei den Bayern zum besten Torhüter der Welt. Foto: Getty Images
Manuel Neuer wurde bei den Bayern zum besten Torhüter der Welt. Foto: Getty Images

Als Stimmen über seinen Transfers laut wurden, hatte der Torwart mit Verräter-Vorwürfen und Anfeindungen der Schalker Anhänger zu kämpfen.

Kurioserweise wollten auch die Bayern-Fans Neuer zuerst nicht haben und hielten im Pokalspiel der beiden Kontrahenten Plakate mit „Koan Neuer“ hoch.

Das hat sich mittlerweile gelegt

Manuel Neuer mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. Foto: Getty Images
Manuel Neuer mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. Foto: Getty Images

Das hat sich mittlerweile gelegt und ins Gegenteil verkehrt. In Gelsenkirchen ist er hingegen immer noch ungerne gesehen und wird gnadenlos ausgepfiffen. Der „gemeine“ Westfalen vergisst selten. Und schon gar nicht schnell. Ist ja kein Rheinländer – der Westfale…

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Landon Donovoan war einst für den FC Bayern aktiv. Foto: Getty Images

18. Andreas Möller (Dortmund zu Schalke) – Heulsuse mit dickem Fell

Andreas Möller (Dortmund zu Schalke) – Heulsuse mit dickem Fell. Foto: Getty Images
Andreas Möller (Dortmund zu Schalke) – Heulsuse mit dickem Fell. Foto: Getty Images

Andreas Möller schafft es tatsächlich in unser Ranking der nationalen „Verräter-Transfers“. Als Fußballer hat er so ziemlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt.

Heute ist er als Co-Trainer bei der ungarischen Nationalmannschaft aktiv. In Deutschland gilt er immer noch wahlweise als Heulsuse oder als Überläufer. Wobei das mit dem heulen könnte ja auch nur eine ausgeprägte Mimik gewesen sein.

Möller wurde in seiner Karriere Weltmeister, Europameister, Weltpokal- und Champions-League-Sieger, UEFA-Pokal-Sieger, mehrfach Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger.

Zum Erzrivalen Schalke 04

Als Fußballer hat Andreas Möller so ziemlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Foto: Getty Images
Als Fußballer hat Andreas Möller so ziemlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Foto: Getty Images

Nach sechs Jahren (1994 – 2000) und 153 Spielen bei Borussia Dortmund, wechselte Möller zum Erzrivalen Schalke 04. Eigentlich ein absolutes No-Go, doch der Mittelfeldregisseur wollte einen Neustart.

Obwohl er zuvor beteuerte im Herzen ein Borusse zu sein. 

So richtig glauben konnte das nach diesem Wechseln niemand mehr. Die BVB-Fans beschimpften ihn als Judas.

Die Schalker Anhänger waren nicht begeistert

Nach sechs Jahren (1994 – 2000) und 153 Spielen bei Borussia Dortmund wechselte Möller zum Erzrivalen Schalke 04. Foto: Allsport
Nach sechs Jahren (1994 – 2000) und 153 Spielen bei Borussia Dortmund wechselte Möller zum Erzrivalen Schalke 04. Foto: Allsport

Und auch die Schalker Anhänger waren nicht begeistert, hatte Möller ihnen doch einst den Mittelfinger gezeigt. Beim ersten Heimspiel wurde er ausgepfiffen und es waren Transparente mit „Möller verpiss dich“ und „Zecke Möller, willkommen in der weiß-blauen Hölle“ zu sehen.

Nach drei erfolgreichen Jahren bei den Königsblauen mit zwei Titeln im DFB-Pokal verließ Möller die Gelsenkirchener wieder. Durchaus geachtet.

17. Lothar Matthäus (Gladbach zu Bayern ) – Erst wechselt er die Fronten, dann verschießt er den Elfmeter

Lothar Matthäus (Gladbach zu Bayern ) – erst wechselt er die Fronten, dann verschießt er den Elfmeter Foto: Getty Images
Lothar Matthäus (Gladbach zu Bayern ) – erst wechselt er die Fronten, dann verschießt er den Elfmeter Foto: Getty Images

Der deutsche Rekordnationalspieler und Weltmeister Lothar Matthäus war zu Beginn seiner Karriere kein Großer. Zumindest war er kein Star in den diversen Jugendmannschaften und ganz oben auf den Zetteln der Talente-Einkäufer war er in den 80er Jahren auch nicht.

Wenn Jupp Henyckes ihn dann zu Beginn seiner Karriere nicht entdeckt und zu BMG geholt hätte – wer weiß, was aus dem mittelfränkischen Fußball-Philosophen geworden wäre?

162 Einsätze absolvierte er dann für Borussia Mönchengladbach absolviert, doch nach fünf Jahren bei den Fohlen wechselte er 1984 zum FC Bayern München.

Als Kapitän führte er Deutschland 1990 zum dritten WM-Titel und ist einer von fünf Ehrenspielführern der Nationalmannschaft. Zu Beginn seiner Karriere wurde er außerdem Europameister.

Weit übers Tor

Lothar Matthäus vergab seinen Elfmeter im DFB-Pokalendspiel im Finale 1998/99 gegen Bremen. Foto: Getty Images
Lothar Matthäus vergab seinen Elfmeter im DFB-Pokalendspiel im Finale 1998/99 gegen Bremen. Foto: Getty Images

Total verunsichert schoss der Mittelfeldspieler weit übers Tor und Mönchengladbach verlor das Spiel. Für die Fans ist Lothar seitdem der Sündenbock.

Elfmeter im DFB-Pokal sind eh keine Spezialität von Matthäus. Denn auch im Finale 1998/99 verschoss der Franke – diesmal gegen Bremen, die Pokalsieger wurden.

16. Jens Lehmann (Schalke (zu AC Mailand) zu Dortmund) – Respekt hart erkämpft

Jens Lehmann (Schalke (zu AC Mailand) zu Dortmund) – Respekt hart erkämpft. Foto: Getty Images

Der ehemalige deutschen Nationaltorwart Jens Lehmann startete seine Karriere bei FC Schalke 04. In zehn Jahren bei den Knappen stieg er unter anderem in die Bundesliga auf und holte den UEFA-Pokal. 

1998 wechselte der Keeper zum AC Mailand. Dort allerdings verlor er seine Stammposition und ging noch in der Winterpause ausgerechnet zum BVB.

Trotz des Umwegs über den italienischen Klub waren die Königsblauen-Anhänger stinksauer auf Lehmann. Allerdings wurde er nicht nur von diesen als Verräter beschimpft sondern auch von den Dortmunder Fans.

Unvergessen ist Lehmanns Kopfballtor im Derby gegen Dortmund. Das erste Torwarttor, das jemals aus dem Spiel heraus erzielt wurde.

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Mad Jens

Spätestens seit der Meisterschaft mit dem BVB 2002 war Lehmann bei den Schwarz-Gelben zumindest akzeptiert. Foto: Getty Images
Spätestens seit der Meisterschaft mit dem BVB 2002 war Lehmann bei den Schwarz-Gelben zumindest akzeptiert. Foto: Getty Images

Als er dann sein erstes Spiel im Trikot von Borussia Dortmund vor Schalker Kulisse absolvieren musste, wurde er das ganze Spiel über ausgepfiffen.

Spätestens seit der Meisterschaft mit dem BVB 2002 war Lehmann bei den Schwarz-Gelben zumindest akzeptiert.

Geliebt wurde er nie

Jens Lehmann lief einige Jahre für den FC Arsenal auf. Foto: Getty Images
Jens Lehmann lief einige Jahre für den FC Arsenal auf. Foto: Getty Images

Aber geliebt wurde Mad Jens in Dortmund eigentlich nie. Da gab es andere Torhüter wie Teddy de Beer oder Stefan Klos, die deutlich mehr positive Emotionen bei den BVB Fans.

Insgesamt absolvierte der Torhüter 129 Spiele für die Schwarz-Gelben. Bereits 2003 nach vier Jahren verließ er die Schwarz-Gelben in Richtung England.

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