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Die 25 größten Niederlagen und Peinlichkeiten des FC Bayern München

Author: escronanlt

DER GANZE POST IN EINZELNEN KURZVIDEOS ODER ALS DOSSIER

25 große Niederlagen, Fehlgriffe und Peinlichkeiten des FC Bayern München in der jüngeren Vergangenheit. Gibt es die überhaupt? So viele und noch gar nicht so lange her?

Von der eindeutigen Nummer 2 in München …

Auch er war bei einigen der größten Bayern-Niederlagen dabei - Arjen Robben (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

Ja die gibt es. Denn der FC Bayern München gilt zwar gemeinhin und mit Recht als Synonym für Erfolg mit Stil im deutschen Fußball. Dennoch hatten auch die Bayern ihr Maß an Niederlagen, Peinlichkeiten und Fehlgriffen in den letzten 20 Jahren.

Wobei der Erfolg einzigartig ist und sich sowohl auf die nationalen und internationalen fußballerischen Titel als auch auf das Festgeldkonto und die geglückte Mischung aus Selbstbestimmung und Integration von Investoren wie Audi, Adidas, etc. bezieht. Von der eindeutigen Nummer 2 in einer kleinen deutsche Großstadt vor mehr als 50 Jahren zu einem der fünf größten Fußballklubs der Welt.

Und Stil zeigt sich auch daran, dass die Bayern gerne schon mal Konkurrenten wie den BVB, Gladbach und andere durch frühzeitige Zahlungen vor dem Konkurs oder weiteren Zahlungsschwierigkeiten retteten. Also alles eitel Sonnenschein und blütenweiße Weste bei den “Bauern” aus Bayern, wie Team und Fans von gegnerischen Anhängern gerne mal bezeichnet werden.

Mitnichten. Denn auch die Geschichte des FC Bayern München ist voller sinnloser Fehlgriffe, katastrophaler Niederlagen und peinlicher Momente. Wir haben 25 große und schmerzhafte zusammengestellt und uns dabei auf die jüngste Vergangenheit und die Zeit nach dem Aufstieg in die Bundesliga beschränkt.

Sportliche Niederlagen und persönliche Peinlichkeiten

Auch sie waren bei den 25 größten Niederlagen des FC Bayern München dabei. (Photo by Laurence Griffiths/Getty Images)
Wir haben die größten Niederlagen und Fehlgriffe mit den peinlichsten Momenten aufgeteilt in sportliche Niederlagen, Fehlgriffe und Peinlichkeiten und in nicht-sportliche Niederlagen, Fehlgriife und Peinlichkeiten.

Bei den sportlichen Desastern fassen wir Niederlagen zusammen, die nicht einfach nur normale Niederlagen sind, sondern gemessen am Anspruch der Bayern einfach nicht hätten passieren dürfen.

Bei den nicht-sportlichen Fehlgriffen und Peinlichkeiten tun sich einige Bayern-Persönlichkeiten mit besonderen Aussagen und Handlungen hervor, die so gar nicht mit dem Stilverständnis des FC Bayern übereinstimmen.

Unsere Favoriten kommen wie immer zum Schluss. Und klar – die Aufstellung ist einseitig, subjektiv, ungerecht, etc. – aber – wie wir finden – amüsant und wahr…

Wir fangen an mit einigen peinlichen sportlichen Niederlagen aus der jüngeren Vergangenheit, gehen dann über zu diversen nicht-sportlichen Peinlichkeiten und Fehlgriffen und widmen uns am Schluss den größten sportlichen Niederlagen des FC Bayern München. Niederlagen, die wirklich am Selbstverständnis des Vereins nagten.

Auf Platz 1 ist die Mutter aller Niederlagen im wichtigsten Spiel der Vereinsgeschichte. Wobei – die Nummer 2 ist eigentlich genauso Mutter aller Bayern-Desaster…

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Peinlich 25 – 21: Vom Desaster gegen Barca bis zum Ende des Bayern-Granden in den 70er Jahren

Messi und Barca waren eine Klasse besser. (Photo by Shaun Botterill/Getty Images)

25. Bayern vs. Barca in der UCL 2015 – Das Original frisst die Kopie

Im Halbfinale der Champions-League Saison 2014/15 traf der FC Bayern auf den FC Barcelona. Pep Guardiolas neues Team gegen seinen Heimatverein. Die Kopie gegen das Original. Und das Original zeigte der Kopie, was richtige Klasse ist.

3:0 gewannen die Katalanen das Hinspiel und auch im Rückspiel dominierte das beste Team der Saison 2014/15 lange Zeit. Nach einer frühen Führung und dem 2:1 für Barca war klar, dass die Bayern diesen Rückstand nicht mehr würden aufholen können.

Der 3:2 Sieg der Münchner im Rückspiel war nur noch Kosmetik. Peinlich war das ganze nicht wegen des Ausscheidens an sich sondern wegen der Art und Weise. Barca war einfach eine Klasse besser. Das sollte nicht sein. Denn dafür hatte man ja Pep geholt…

24. Ancelotti überlistet die Bayern – UCL 2014

Und Carlo Ancelotti hatte die bessere Taktik als Pep. (Photo by Adam Pretty/Bongarts/Getty Images)

Ein weiteres UCL-Desaster für den FC Bayern und Pep Guardiola ereignete sich in der Saison 2013/14 . Der Titelverteidiger scheiterte im Champions-League-Halbfinale an Real Madrid.

Ohne ein einziges Tor und mit der höchsten Heimspiel-Niederlage (0:4) der Europapokal-Geschichte stießen die Königlichen eine konfuse Bayernelf mit voller Wucht von Europas Fußball-Thron.

Zwei Jahre nach dem Final-Schock gegen den FC Chelsea erlebte der Titelverteidiger so erneut eine schmerzhafte Champions-League-Nacht im eigenen Stadion. Sechs Tage nach dem 0:1 in der spanischen Hauptstadt zerstörten der herausragende Sergio Ramos mit einem Kopfball-Doppelschlag in der 16. und 20. Minute sowie Cristiano Ronaldo (34./89.) vor 68.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena die Münchner Hoffnungen auf die erste Titelverteidigung in der Champions League.

23. Schema F unter LvG – UCL Finale 2010

UCL-Finale verdattelt gegen Inter.  (Photo by Jamie McDonald/Getty Images)
Das historische Tripple hat der FC Bayern schon mehrfach in letzter Minute vergeigt. Unter anderem im Jahr 2010. Der deutsche Fußball-Meister und Pokalsieger verlor in Madrid das Finale der Champions League gegen Inter Mailand mit 0:2 (0:1).

Vor 74 954 Zuschauern im ausverkauften Bernabeu-Stadion besiegelte Diego Milito (35./70. Minute) mit seinen Toren die damals vierte Niederlage der Bayern in einem europäischen Landesmeister-Finale nach 1982, 1987 und 1999.

Inter eroberte erstmals seit 45 Jahren wieder die wertvollste Trophäe des europäischen Club-Fußballs und machte nach Meisterschaft und Pokalsieg den Dreifach-Triumph perfekt.

Die Bayern waren zwar feldüberlegen, doch spielten sie typischen LvG-Fußball. Schematisch, ausrechenbar und uninspiriert.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Landon Donovoan war einst für den FC Bayern aktiv. Foto: Getty Images

22. Felix Magath – Rache ist süß – Bundesliga 2009

Rache ist süß - sprach der Felix. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Bittere Niederlagen gab es nicht nur in Europa sondern auch in der Bundesliga. Und Ex-Trainer, die sich „rächten“.

Felix Magath ist ein Paradebeispiel. Aufgrund seiner Erfolge als Trainer beim VfB Stuttgart wurde der FC Bayern München auf Magath aufmerksam und verpflichtete ihn zur Saison 2004/05 als Trainer.

Das Engagement beim Rekordmeister dauerte dann vom 1. Juli 2004 bis zum 31. Januar 2007. In dieser Zeit wurde Magath mit den Bayern sowohl in der Saison 2004/05 als auch 2005/06 Deutscher Meister und gewann jeweils auch den DFB-Pokal. Zwei Doubles in Folge waren zuvor noch keinem Verein oder Trainer gelungen.

Als die Bayern nach der WM 2006 und dem Abgang von Michael Ballack nicht an die Leistungen der Vorjahre anknüpfen konnten, wurde Magath am 31. Januar 2007 kurzer Hand entsorgt und durch seinen Vorgänger Ottmar Hitzfeld ersetzt. Am 15. Juni 2007, knapp zwei Monate vor dem Beginn der Saison 2007/08, wurde Magath neuer Geschäftsführer beim VfL Wolfsburg.

Magath verpflichtete weitgehend unbekannte Spieler wie den Brasilianer Grafite oder den Bosnier Edin Džeko.

Nachdem sich die neu zusammengestellte Mannschaft zu Beginn der Rückrunde gefestigt und eingespielt hatte, stellte sie durch eine sehr gute Rückrunde den Anschluss zu den oberen Tabellenplätzen her und sprang am letzten Spieltag noch auf einen UEFA-Pokal-Platz.

In der Saison 2008/09 gewann der VfL Wolfsburg überraschend die Deutsche Meisterschaft. Nach der Hinrunde standen die „Wölfe“ lediglich auf Platz 9 der Tabelle, sicherten sich dann jedoch durch eine ausgezeichnete Rückrunde den Titel.

Dabei besiegten sie den FC Bayern zu Hause mit 5:1 und spielten den Ex-Klub von Magath in Grund und Boden. Peinlich sowohl für die Bayern als auch den Trainer . Rache ist süß.

21. Angst vor Max Merkel – Bundesliga 1979

Pál Csernai trainierte im deutschen Oberhaus München, Dortmund, Frankfurt und Berlin. Foto: Getty Images
Pál Csernai trainierte im deutschen Oberhaus München, Dortmund, Frankfurt und Berlin. Foto: Getty Images
Peinlichkeiten gab es aber auch in den goldenen 70er Jahren. Im Jahr 1979 gab es Dauerärger zwischen Trainer Pal Csernai und Superstar Gerd Müller. Grund soll eine Auswechselung Müllers im Spiel gegen Eintracht Frankfurt gewesen sein. Gerd Müller flüchtete in die USA.

Csernai hatte den Job überhaupt nur bekommen, weil sein ehemaliger Chef, Gyula Lorant, entlassen worden war. Bayern-Präsident Neudecker wollte den ehemaligen 1860-Trainer Max Merkel verpflichten. Der galt als Schleifer und davor hatten die eher verwöhnten Bayern-Stars Muffe. Sie lehnten den Trainer Merkel ab und Neudecker trat zurück.

Stattdessen wurde Pal Csernai, Cheftrainer. Eine Ära war vorbei. Aber immerhin war Pal Csernai erfolgreich und wurde mit den Bayern 2 Mal Meister.

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