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Der Rummelplatz der bösen Buben

Author: escronanlt

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Raub, Hehlerei, Diebstahl, Drogenhandel, Suff und mehr

Für manche Fans ist es schon ein Verbrechen, für den falschen Fußballverein zu spielen. Doch einige der kickenden Superstars haben sich wirklich krasse Vergehen geleistet. Das sind sie –  35 wirklich bescheurte Schandtaten begangen von den größten Bösewichtern im internationalen Fußball. Rummelpaltz der bösen Buben.

Einige Fußball-Stars mussten ins Gefängnis.(Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)
Einige Fußball-Stars mussten ins Gefängnis.(Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Manchmal sind es allerdings gar keine ausgewachsenen Verbrechen sondern eher Kuriositäten, Dummheiten oder andere Testosteron gesteuerte Petitessen der Marke „Hier kommt der Alpha-Kevin“.

Bei den Taten passt dann der Spruch von Trainer-Legende Hans Meyer:

„In jedem Kader gibt es fünf richtig blöde Spieler. Von denen würde einer auf jeden Fall unter der Brücke landen, wenn er nicht Fußball spielen würde.“

Hans Meyer

Vorbestraft, Gefängnis, zum Lachen – alles ist dabei

Trainer-Legende Hans Meyer über Fußballer (Photo by Ronny Hartmann/Bongarts/Getty Images)
Trainer-Legende Hans Meyer über Fußballer (Photo by Ronny Hartmann/Bongarts/Getty Images)
Aber bei einigen der Fußballstars endete das Ganze auch mit dem unschönen Titel “Vorbestraft” oder sogar mit Gefängnis. Und auch der deutsche Vorzeige-Klub, der FC Bayern, ist natürlich dabei.

Genauso wie Spieler von Real Madrid, dem FC Barcelona, Chelsea London und anderen Topvereinen. Unter den Sündern sind Nationalspieler, Weltfußballer und eher kleinere Lichter.

Die Plätze 26, 23, 16, 10 und 1 sind unsere absoluten “Favoriten”. Wobei lustig ist das eher selten. Platz 26 teilen sich 2 der besten 5 Fußballer der Welt. Auf Platz 23 ist einer der Chefs des besten deutschen Fußballvereins.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Etwas ganz besonderes

Welches Vergehen könnte das sein? Foto: Getty Images
Welches Vergehen könnte das sein? Foto: Getty Images

Auf Platz 16 ein ehemaliger Bundesligaspieler, der 9 Jahre im Knastabsitzen muss. Und auf Platz 10 und 1 sind jeweils einer der 3 besten Torhüter bzw. Mittelstürmer der Welt.

Unvergessen ist das verbale Scharmützel zwischen dem “Paten vom Rhein” und dem Chef der Bayern wegen des Vergehens des speziellen Freundes des Chefs der Bayern. Mehr auf Platz 4.

Diese beiden Vergehen sind aber wirklich etwas ganz besonderes. Und eher….

Straftäter 35 – Straftäter 31: Vom Bayern-Proll bis zu 2 Hertha-Randalinskis

In Berlin lief es eine Zeit lang gut für Lell; Foto: Getty Images
In Berlin lief es eine Zeit lang gut für Lell; Foto: Getty Images

Platz 35. Christian Lell – Der Bad Boy des deutschen Fußballs

Ex-Hertha-Profi Christian Lell ist schon zweimal wegen des Vorwurfs der Körperverletzung in die Schlagzeilen geraten. Im November 2007 war der Abwehrspieler in der Münchener Nobel-Diskothek P1 in eine Schlägerei verwickelt.

Wegen Körperverletzung, Widerstands und Beleidigung musste er früher angeblich schon eine Geldstrafe über insgesamt 160.000 Euro bezahlen. Im Januar 2014 erstattete seine Freundin Anzeige, nachdem Lell ihr gegenüber handgreiflich geworden sein soll.

Er wurde von der spanischen Polizei verhaftet und vernommen, etwas später wurde er für einen kurzen Zeitraum auch festgenommen.

Danach machte er wieder Schlagzeilen, angeblich wurden Drogenreste in seiner Wohnung gefunden.

Keine Verwendung mehr für Lell

Zur Saison 2012/13 wechselte Lell ablösefrei zum spanischen Erstligisten UD Levante.
Zur Saison 2012/13 wechselte Lell ablösefrei zum spanischen Erstligisten UD Levante.

Dabei hätte aus Lell ein veritabler Bundesligaprofi werden können. Der Anfang seiner Karriere war jedenfalls vielversprechend.

In der Hinrunde der Saison 2009/10 jedoch hatte der neue Cheftrainer der Bayern, Louis van Gaal, keine Verwendung mehr für Lell, sodass der Verteidiger lediglich ein Spiel für die Drittligamannschaft bestreiten durfte.

Das Spiel am 9. August 2009 (3. Spieltag) endete beim FC Carl Zeiss Jena mit einer 0:6-Niederlage und für Lell bereits in der 38. Minute – er erhielt die Rote Karte.

Zur Saison 2010/11 wechselte Lell zum Bundesliga-Absteiger Hertha BSC. Sein Vertrag lief zunächst ein Jahr bis zum Ende der Saison. Mit dem sofortigen Wiederaufstieg der Berliner verlängerte sich dieser um zwei weitere Jahre bis 2013.

Das Debüt für die Berliner gab Lell am 14. August 2010 in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs beim 2:0-Auswärtssieg gegen den SC Pfullendorf.

Damals noch Stammspieler

Zeitweise war Lell sogar Stammspieler beim FC Bayern. Foto: Getty Images
Zeitweise war Lell sogar Stammspieler beim FC Bayern. Foto: Getty Images

Bei den Berlinern war er Stammspieler. Und spielte durchaus solide und erfolgreich. Im Januar 2012 verlängerte Lell seinen Vertrag um weitere drei Jahre bis Juli 2016.

Da jedoch der für die Folgesaison verpflichtete Trainer Jos Luhukay nicht mehr mit Lell plante, wechselte er nach Spanien.

Nach den Vorfällen beim Relegations-Rücksspiel bei Fortuna Düsseldorf am 12. Mai 2012 wurde Lell wegen Beleidigung von Schiedsrichter Wolfgang Stark nach Spielende vom DFB-Sportgericht für fünf Spiele gesperrt.

Zur Saison 2012/13 wechselte Lell ablösefrei zum spanischen Erstligisten UD Levante. Sein Ligadebüt absolvierte er am 27. August 2012 (2. Spieltag) bei der 0:2-Niederlage im Auswärtsspiel gegen Real Valladolid.

Sein erstes Ligator erzielte er am 2. September 2012 (3. Spieltag) beim 3:2-Sieg im Heimspiel gegen Espanyol Barcelona mit dem Treffer zum 2:2 in der 56. Minute. Der Verein einigte sich im Januar 2014 mit Lell auf eine sofortige Vertragsauflösung.

Lell schloss sich zur Spielzeit 2015/16 in der bayrischen Kreisklasse Zugspitze 2 dem TSV Weyarn an. Sein Debüt gab er am 3. Oktober 2015 (10. Spieltag) beim 1:1-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen die SG Miesbach / ASV Miesbach, sein erstes Tor erzielte er am 11. Oktober 2015 (11. Spieltag) beim 3:1-Sieg im Heimspiel gegen die SF Egling.

Nach 4 Spielen endete das Engagement von Lell beim TSV Weyarn im Frühjahr 2016.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Landon Donovoan war einst für den FC Bayern aktiv. Foto: Getty Images

Platz 34. Marco Russ – Wirklich dumm, wenn man am Abend vorher noch Fußball gespielt hat

Marco Russ hat den Krebs bsiegt; (Photo by Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images)

Marco Russ ist Pokalsieger 2017/18 mit Eintract Frankfurt. Das war geschickt. Weniger geschickt war, was er sich vor Gericht leistete.

Denn dort legte er eine falsche eidesstattliche Versicherung vor und musste dafür 160.000 Euro bezahlen.

Der Abwehrspieler von Eintracht Frankfurt hatte einen Strafbefehl in Höhe von 160.000 Euro (80 Tagessätze in Höhe von jeweils 2000 Euro) erhalten. Sprecher Michael Meier vom zuständigen Amtsgericht Limburg bestätigte dem SID einen entsprechenden Bericht der Frankfurter Neuen Presse.

Russ war in der Nähe von Limburg deutlich zu schnell mit seinem Auto unterwegs und hätte deshalb vor Gericht erscheinen müssen. Der 29-Jährige folgte der Ladung aber nicht. Stattdessen legte Russ eine eidesstattliche Versicherung zusammen mit einem ärztlichen Attest vor.

Daraus ging hervor, dass Russ verhandlungsunfähig sei. Als die Justizbehörden allerdings erfuhren, dass Russ am Abend des eigentlichen Verhandlungstags in einem Testspiel für die Eintracht auflief, wurden sie aktiv.

Krebserkrankung im Frühjahr 2016

Marco Russ ist Pokalsieger 2017/18 mit Eintracht Frankfurt (Photo by Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images)

Gegen den Strafbefehl wegen falscher eidesstattlicher Versicherung legte Russ zunächst Einspruch ein, zahlte dann aber brav. Damit wurde der Strafbefehl rechtskräftig, eine Hauptverhandlung entfiel.

Nach einer Krebserkrankung im Frühjahr 2016 hat er sich Ende Oktober 2016 wieder gesund gemeldet. Und jetzt ist er Pokalsieger. Weiterhin alles Gute.

Platz 33. Takashi Inui – Flatulieren und Fluchen

Asiatische Höflichkeit auf der Wache geht anders. (Photo by Denis Doyle/Getty Images)

Bei einer Routinekontrolle stoppte ein Zollkommando Takashi Inui am Frankfurter Flughafen. Dumm nur: Inui hatte eine Breitling-Nobeluhr (3000 Euro) dabei – nicht verzollt.

Folge: Gegen Inui wurde prompt wegen des Verdachts der versuchten Steuerhinterziehung ermittelt.

Doch nicht nur das: Er flatulierte und fluchte in der Amtsstube – für die Beamten eine grobe Beleidigung. Asiatische Höflichkeit mal ganz anders.

Ab in die spanische Primera División

In Spanien lief es mäßig erfolgreich. (Photo by Juan Manuel Serrano Arce/Getty Images)
Sein Bundesligadebüt gab er am 25. August 2012 (1. Spieltag) beim 2:1-Sieg von Eintracht Frankfurt im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen.

Bei der Eintracht gelang ihm auch sein erstes Bundesligator: Am 16. September 2012 erzielte er dieses beim 3:2-Heimsieg gegen den Hamburger SV mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 in der 13. Minute.

Im August 2015 wechselte Inui zu SD Eibar in die spanische Primera División.

Platz 32. Suleyman Koc

Was für ein grandioses Coemback. (Photo by Mika Volkmann/Bongarts/Getty Images)

2011 wurde Suleyman Koc wegen der Beteiligung an sieben Überfällen auf Spielhallen zu drei Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt. Koc kam wegen guter Führung in den offenen Vollzug und wurde im Dezember 2013 vorzeitig aus der Haft entlassen.

Im Winter 2013 folgte der Wechsel nach Paderborn. Und für die Ostwestfalen spielte er  sogar in der Bundeliga. Comeback wie es sein soll.

In der Türkei

In der Saison 2017/18 spielt er für Rizespor in der Türkei. Dabei ist die Performance mittlerweile eher mäßig zu nennen.

Ein Highflyer wird der gebürtige Berliner wohl nicht mehr. Aber ein solider Profi-Fußballer.

Platz 31. Kevin Prince Boateng, Patrick Ebert

Kevin Prince Boateng - zwischen genial und böse. (Photo by Claudio Villa/Getty Images)
Profi Kevin Prince Boateng machte im Frühjahr 2009 mit der Autospiegel-Affäre von sich reden.

Nach einer durchzechten Nacht beschädigte der Mittelfeldspieler mutwillig zusammen mit dem Ex-Kollegen Patrick Ebert 13 geparkte Autos.

Das Gericht verdonnerte beide zu einer saftigen Geldstrafe.

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