Die 25 größten WM Skandale ...

Die schlechteste DFB-Startelf...

Diese 30 Superstars gingen Pleite...

Diese 25 WM-Begebenheiten sind wirklich speziell

Author: dinok

DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN ESSAYS

Verrückt, Skurril, Seltsam – so war das nicht geplant

Die üblichen Verdächtigen sind Favoriten auf den WM-Titel. Das ist immer so. Und der Kreis der Anwärter ist überschaubar.

Brasilien und Argentinien aus Südamerika und die großen 5 aus Europa (Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich und England). Wobei England…

Der alte Mann dreht auf. und geht steil Foto: Getty Images
Der alte Mann drehte auf. Und ging steil Foto: Getty Images

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Landon Donovoan war einst für den FC Bayern aktiv. Foto: Getty Images

Verrückter wird es allerdings, wenn

Doch erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.  Wie bei der WM 2018. Holland und Italien nicht dabei, Island schon. Uruguay und Chile draußen – Ecuador dabei.

Wir haben 25 wirklich spezielle Begebenheiten aus den Fußball-Weltmeisterschaften von 1930 bis 2018 zusammengestellt. Verrückte Geschichten, skurrile Siege, überraschende Niederlagen und seltsame  Protagonisten.

Wir erzählen von Mannschaften, Ländern und Spielern. Von überraschend guten WM-Neulingen, miserablen Favoriten, epischen Packungen und Spielen, bei denen nicht alles “koscher” über die Bühne ging.

Und wir berichten von neuen Sternen am Fußball-Himmel, von One-Hit Wonders und von Spielern, die den Makel der Niederlage aufgrund eines Spiels oder eine Szene wohl ewig mit sich herumtragen werden.

Die Demontage des besten Spielers der vorherigen Weltmeisterschaft

Glanz nur für einen Sommer. Foto: Getty Images
Glanz nur für einen Sommer. Foto: Getty Images

Eine Geschichte handelt von der Demontage des besten Spielers der Weltmeisterschaft – bei der folgenden Weltmeisterschaft. Initiiert und durchgezogen von einem Trainer-Novizen. 

Eine andere handelt vom aufgeheizten Bruderduell, welches der kleinere der beiden Brüder gewann. Dem Torschützen brachte sein Treffer mehr Ärger als Ruhm ein.

Wir beleuchten die unglaubliche Show des “alten Zauberers” aus Afrika, der “den Verrückten” austrickste und schildern den Siegeszug der 300.000 Insulaner vom eisigen Rand der Welt. Und wir erzählen über die Pleite des WM-Favoriten gegen eine Hobbytruppe aus der Ex-Kolonie. Mehr als peinlich.  Die Ex-Kolonialisten hatten ja kaum trainiert.

25 Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden. In kurzen Videos, in kurzen Essays und in Form von ausgewählten Bildern.

Stunning Moments 25 – 21: Vom neuen Nationalfeiertag bis zur Ablösung des Titans

Panama schafft die Sensation. Und die USA scheiden aus. Foto: Getty Images
Panama schafft die Sensation. Und die USA scheiden aus. Foto: Getty Images

25. WM 2018: Panama: Nationalfeiertag wegen WM-Qualifikation

Nationalfeiertag wegen der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Russland? Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Nämlich in Panama.

Passiert ist das am letzten Spieltag der CONCACAF-Quali. Panama musste Costa Rica schlagen und auf einen Ausrutscher der USA hoffen – und beides passierte tatsächlich.

Aber: Das 1:1 beim späteren 2:1-Sieg Panamas war ein Phantomtor. Egal! Und dank der damit feststehenden erstmaligen Teilnahme an einer Weltmeisterschaft sorgte Staatspräsident Juan Carloz Varela für eine echte Kuriosität.

Im Nationalmannschafts-Trainingsanzug rief er wegen des sportlichen Ereignisses einen nationalen Feiertag ins Leben.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Nico Patschinski spielte unter anderem für Union Berlin. Foto: Getty Images

24. WM 1998: Kroatien: Platz drei für ein junges Land

Kroatien schaltete die BRD aus und wurde Dritter. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)
Kroatien schaltete die BRD aus und wurde Dritter. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

1998 waren Teile Frankreichs fest in kroatischer Hand, da zahlreiche Fans ihr Team zur Weltmeisterschaft begleiteten.

Der Nationalstolz der Kroaten ist bis heute ungebrochen, war damals aber besonders ausgeprägt, schließlich endete der Unabhängigkeitskrieg erst 1995 – und damit drei Jahre vor dem Turnier. Entsprechend euphorisiert trat die Truppe um Superstars wie Robert Prosinečki, Davor Šuker oder Zvonimir Boban also die Reise nach Frankreich an – und spielte dort groß auf.

In der Gruppenphase setzten sich die Kroaten souverän durch und schalteten im Achtel- und Viertelfinale Rumänien und Deutschland aus. Im Halbfinale wartete dann ausgerechnet Gastgeber Frankreich – und die Partie wurde trotz des bereits erreichten riesigen Erfolgs für Kroatien zum Drama.

Lilian Thuram machte mit einem Doppelschlag die 1:0-Führung Kroatiens zunichte und führte die Franzosen so ins Endspiel. Aber: Das Spiel um Platz drei entschieden die Kroaten gegen – die Deutschen dürfte es gefreut haben – Holland für sich und Davor Šuker wurde mit dem Goldenen Schuh und dem Silbernen Ball ausgezeichnet.

23. WM 2014: James Rodriguez: Traumtor – Torschützenkönig – Traumkarriere

Torschützenkönig bei der WM 2014. Foto: Getty Images
Torschützenkönig bei der WM 2014. Foto: Getty Images

Bei der Weltmeisterschaft 2014 ging der Stern eines Spielers auf, den man vorher noch nicht überall auf diesem Planeten so richtig auf dem Schirm hatte: James Rodriguez.

Rodriguez, bei der WM in Brasilien Anfang 20, war zuvor auf Vereinsebene bereits in Europa aktiv gewesen: von 2010 bis 2013 beim FC Porto, 2013/2014 in Monaco.

Dann kamen die Titelkämpfe auf Weltebene – und Rodriguez lief zu ganz großer Form auf. Bei den kolumbianischen Vorrundensiegen gegen Griechenland, die Elfenbeinküste und Japan traf er jeweils einmal und avancierte zweimal zum Spieler des Spiels.

Gegen Südamerika-Kontrahent Uruguay durften die Fans im Achtelfinale sogar über zwei James-Tore jubeln. Und selbst gegen den Gastgeber bei der Niederlage im Viertelfinale traf der Linksfuß. Der Lohn ließ nicht lange auf sich warten – und Real Madrid sicherte sich die Dienste des offensiven Mittelfeldakteurs für satte 80 Millionen Euro. Mittlerweile ist der kolumbianische Superstar für die Bayern am Ball.

22. WM 1982: Belgien, patzende Deutsche und furiose Nordiren

Er gewann die WM 1982 mit den italienischen "Maurermeistern" - Enzo Bearzot. Foto: Getty Images
Er gewann die WM 1982 mit den italienischen "Maurermeistern" - Enzo Bearzot. Foto: Getty Images

Dass die Belgier kicken können – geschenkt und mittlerweile bekannt. Aber Nordirland verbindet man doch eher mit rustikalem, typisch britischem Rumpelfußball.

Trotzdem erlebten die Nordiren 1982 ihren vorläufigen fußballerischen Höhepunkt und überlebten dank zweier Unentschieden und eines furiosen Sieges gegen Spanien tatsächlich die Vorrunde. Held: der in England aktive Zweitligaakteur Gary Armstrong. In der zweiten Gruppenphase war dann zwar Endstation, das Erreichte aber trotzdem sensationell.

Gleiches gilt für Belgien, denn: Die Belgier zwangen zum Auftakt Maradonas Argentinier mit einem schier unglaublichen 1:0 in die Knie.

Nicht vergessen werden dürfen aber natürlich die Deutschen, die sich gegen Underdog Algerien bis auf die Knochen blamierten und 1:2 unterlagen – und dennoch das Finale erreichten, wo es allerdings ein 1:3 gegen Italien setzte.

21. WM 2006: Lehmann vs. Kahn: Die Ablösung des Titanen

Ziemlich beste Feinde. Foto: Getty Images
Ziemlich beste Feinde. Foto: Getty Images

Götterdämmerung im deutschen Fußball: Vor der Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land übernahm bekanntlich Jürgen Klinsmann als Nationaltrainer das Ruder.

Und Klinsmann erhielt für seine innovativen, teilweise skurrilen Entscheidungen manchmal Zustimmung, sorgte auf der anderen Seite aber auch für Fassungslosigkeit. Einer, bei dem eher Letzteres zutraf, war Oliver Kahn. Ausnahmetorwart, 2002 bei der WM dank unfassbarer Paraden zum Titan avanciert, Leitwolf, Erfolgstyp.

Nützte aber alles nichts, als Klinsmann 2004 das Amt des Bundestrainers übernahm – und erklärte, dass Kahn zwar die Nummer eins sei, seinen Platz aber gegen Herausforderer Jens Lehmann verteidigen müsse. 2005 legt der Bundestrainer dann die Torwart-Rotation fest, Lehmann und Kahn sind da aber ohnehin schon heillos zerstritten und stehen bis zur WM nicht mehr gemeinsam im Rahmen von Testspielen im deutschen Kader.

Im Frühjahr 2006 folgt dann die Entscheidung und Klinsmann degradiert tatsächlich Ikone Kahn für Lehmann, der spielerisch besser ist. Kahn fügt sich in seine Rolle als Nummer zwei und bekommt im Spiel um Platz drei gegen Portugal noch seinen Einsatz – während Lehmann ein gutes Turnier spielt.

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