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Die Elf der toten Fußball-Genies

Author: escronanlt

DER GANZE POST IN EINZELNEN KURZVIDEOS ODER ALS DOSSIER

Die Erinnerung bleibt

Der tragische Tod von Johan Cruyff im Frühjahr 2016 hat einen der wichtigsten Trendsetter, besten Fußballer und Trainer aller Zeiten viel zu früh abberufen. Wir haben dieses zum Anlass genommen, um Tribut den bereits gestorbenen Fußball-Genies zu zollen und küren die „Heaven Eleven“ – Die Startelf der toten Fußball-Genies.

Sie sind gestorben, bleiben aber auf ewig Legenden. Foto: Getty Images
Sie sind gestorben, bleiben aber auf ewig Legenden. Foto: Getty Images

Offensive 3-4-3 Formation mit einem Wiener Grantel-Coach

Wir haben uns für eine sehr offensive 3-4-3 Formation mit einem Wiener Grantel-Coach und illustrer Stürmer-Ersatzbank entschieden, die natürlich kein Bank von Ergänzungsspielern ist sondern eine Ansammlung von Fußball-Genies. Thanks for the memories.

Im Tor steht der wichtigste Protagonist des modernen Sweeper-Keeper Goalies. Da Manuel Neuer noch lebt und putzmunter ist, muss es jemand anders sein.

In der Abwehr haben wir den wohl besten Linksverteidiger aller Zeiten, zumindest den für seine Gegner unangenehmsten, eine Enciclopédia do Futebol auf zwei Beinen und den Captain ihrer Majestät aufgestellt.

Mittelfeld und Angriff

2016 wird in London Johan Cruyff gedacht. Foto: Getty Images
2016 wird in London Johan Cruyff gedacht. Foto: Getty Images
Im Mittelfeld spielen der alte Mann aus K-Town, ein Superstar von Real Madrid, der größte Fußball-Revolutionär des modernen Fußballs und ein ewig unterschätzter Fußball-Freigeist.

Der Freigeist gewann mit seinem Team alles.  Nur das eine Spiel nicht. Das gewann der alte und bescheidene Mann aus K-Town mit seiner Truppe.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Sein Ende war tragisch

Giacinto Facchetti (rechts) ist ein Idol von Inter Mailand. Foto: Getty Images
Giacinto Facchetti (rechts) ist ein Idol von Inter Mailand. Foto: Getty Images

Im Sturm stehen drei ganz besondere Spieler. Für den Superstar von Real Madrid aus dem Heaven 11 Mittelfeld war der eine der beste Spieler aller Zeiten.

Der andere verlor kein Spiel, wenn er zusammen mit der noch lebenden Legende in der Nationalmannschaft spielte. Sein Ende war tragisch. Genau wie das des dritten Stürmers.

Der Trainer und der Torwart – Vom Wiener Chef-Grantler bis zum ersten Sweeper-Keeper

Der Coach: Ernst Happel. Foto: Getty Images
Der Coach: Ernst Happel. Foto: Getty Images

Der Coach – Ernst Happel

Ernst Franz Hermann Happel (* 29. November 1925 in Wien; † 14. November 1992 in Innsbruck) war ein guter österreichischer Fußballspieler und wohl der beste österreichische Trainer aller Zeiten.  

Als Spieler erreichte Happel als Verteidiger unter anderem den 3. Platz bei der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz und wurde zum Publikumsliebling bei Rapid Wien.

Um seine Lauffaulheit als Spieler zu kompensieren, entwickelte er eine neue Form der Abseitsfalle.

Ein Pfiff des Liberos Ernst Happel reichte aus, um die Verteidigung zwei Schritte nach vorne treten zu lassen. Diese Innovation machte später den Trainer Happel in der Welt berühmt.

Feynoord Rotterdam und der Hamburger SV

Ernst Happel als Spieler. Foto: Getty Images
Ernst Happel als Spieler. Foto: Getty Images

Als Trainer war er das Gegenteil eines großen Kommunikators. Zumindest verlor er nicht so viel Worte mit diesen.

„Wann’s red’n wollen, müssen’s Staubsaugervertreter werden. Ich brauche nur Fußballer.“

so erging es seinem damaligen FC-Tirol-Spieler Hansi Müller, als der um ein Gespräch bat.

Seine größten Erfolge konnte Ernst Happel als Trainer in den Niederlanden, Belgien und Deutschland feiern.

Aufgrund seiner eigenwilligen Art wurde Happel als „Grantler“ bezeichnet. Rauchen war für Happel kein sporadischer Genuss sondern eine Art Grundnahrungsmittel.

Ernst Happel war der erste Trainer, der mit zwei verschiedenen Mannschaften den Europacup der Landesmeister gewinnen konnte – Feynoord Rotterdam und dem Hamburger SV.

Ein Fußball-Erneuerer – Happels Erfolge

... und nochmal auf dem Platz. Foto: Getty Images
... und nochmal auf dem Platz. Foto: Getty Images
Die Liste der Erfolge von Ernst Happel ist lang:

1962-1968: ADO Den Haag Niederländischer Pokalsieger 1968

1968-1973: Feyenoord Rotterdam Europapokal der Landesmeister 1970 Weltpokalsieger 1970 Niederländischer Meister 1969, 1971 Niederländischer Pokalsieger 1969

1973-1975: FC Sevilla Aufstieg in die erste Liga 1974

1975-1978: Club Brügge Belgischer Meister 1976, 1977, 1978 Belgischer Pokalsieger 1977

1978: Nationaltrainer Niederlande Vizeweltmeister 1979: KRC Harelbeke

1979-1981: Standard Lüttich Belgischer Pokalsieger 1981

1981-1987: Hamburger SV Europapokal der Landesmeister 1983 Deutscher Meister 1982, 1983 Deutscher Pokalsieger 1987

1987-1991: FC Swarovski Tirol Österreichischer Meister 1989, 1990 Österreichischer Pokalsieger 1989

1991-1992: Nationaltrainer Österreich.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Landon Donovoan war einst für den FC Bayern aktiv. Foto: Getty Images

Tor: Lew Jaschin – Der erste Sweeper-Keeper

Jaschin revolutionierte das Torwartspiel. Foto: Getty Images
Jaschin revolutionierte das Torwartspiel. Foto: Getty Images

Wenn es heutzutage um den einflussreichsten und disruptivsten Goalie geht, fällt zwangsläufig der Name Manuel Neuer. Denn der Ex-Schalker perfektionierte den Sweeper-Keeper, der nicht nur in der Box verharrt, sondern als weiterer Abwehrspieler sowohl in der Defensive als auch beim Spielaufbau mitwirkt.

Doch Neuer hatte Vorläufer. Da wäre einmal Rene Higuita aus Kolumbien. Doch noch wichtiger war Lew Jaschin – der Russe, der in den 60er Jahren das Torwartspiel revolutionierte.

Lew Iwanowitsch Jaschin (russisch Лев Иванович Яшин; * 22. Oktober 1929 in Bogorodskoje bei Moskau; † 20. März 1990 in Moskau), Spitzname die „Schwarze Spinne“, erfand den Sweeper-Keeper und machte ihn international gesellschaftsfähig. Und das war in den 50er und 60er Jahren des zwanzigsten Jahrhundert.

„Die Freude, Juri Gagarin durch das All fliegen zu sehen, wird nur durch die Freude eines gut gehaltenen Elfmeters übertroffen“.

Lew Jaschin

Athletik, Größe, starke Reflexe und Innovation

Lew Jaschin war einer der besten Keeper aller Zeiten. Foto: Getty Images
Lew Jaschin war einer der besten Keeper aller Zeiten. Foto: Getty Images
Jaschin kombinierte Athletik, Größe, starke Reflexe und Innovation. Dazu hatte er eine ganz besondere Attitüde zum Spiel.

Und Rituale, die sich heue niemand mehr erlauben könnte. Denn der Russe rauchte vor jedem Spiel noch schnell eine Zigarette und nahm öfter auch mal einen kleinen Schuss Alkohol zu sich – als Anreger.

Mit Jaschin gewann die Sowjetunion 1960 die Europameisterschaft. Jaschin wurde 5 Mal Meister mit Dynamo Moskau und 3 Mal Cup-Sieger.

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