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Diese 17 Fußball-Stars waren schon reich, bevor sie Profis wurden.

DER GANZE POST IN EINZELNEN KURZVIDEOS ODER ALS DOSSIER

Bereits vor ihrer Fußballkarriere ausgesorgt

Es ist die klassische Geschichte vom Straßenkicker zur Fußballikone. CR7 wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, ehe der Fußball ihn reich machte. Aber so erging es nicht allen Profis.

Denn diese 17 Fußball-Stars waren schon reich, bevor sie Profis wurden.  Wir porträtieren ehemalige und aktuelle Stars, die eigentlich schon vor ihrer Fußballkarriere ausgesorgt hatten. In der Regel, weil die Oldies ordentlich bis sehr ordentlich verdienten.

Auch zwei Deutsche mussten wirklich keine Not in ihrer Jugend leiden

Gaddafi spielte üblicherweise im offensiven Mittelfeld und war lange Zeit Kapitän von Al-Ittihad in Libyen. Foto: Getty Images
Gaddafi spielte üblicherweise im offensiven Mittelfeld und war lange Zeit Kapitän von Al-Ittihad in Libyen. Foto: Getty Images

Nummer 1 – 3 gehörten, was das Vermögen anbetrifft, bereits sehr früh zu den Superreichen. In unserem Dosier finden sich auch zwei Deutsche. Die beiden mussten wirklich keine Not in ihrer Jugend leiden.

Und bei solchen Biographien relativiert sich die Sicht, dass Fußball ein typischer „rags-to-riches“ Sport sei. Viele erfolgreiche Spieler haben ihre Herkunft und ihren Aufstieg aus bescheidenen Verhältnissen thematisiert. Und Medien und Fans lieben ja auch solche Geschichten.

Von den Slums direkt in die Villenviertel Europas? – so ist nicht jede Erfolgsstory gestrickt

Mario Balotelli ist einer der Paradiesvögel im heutigen Fußball-Geschäft. Foto: Getty Images
Mario Balotelli ist einer der Paradiesvögel im heutigen Fußball-Geschäft. Foto: Getty Images

Von den Slums oder zumindest aus ärmlichen Verhältnissen über den Fußball direkt in die Villenviertel Europas – so ist nicht jede Erfolgsstory gestrickt.

Spieler wie Diego Costa, Neymar, Robinho und Samuel Eto’o sind Beispiele für so einen Aufstieg.

Doch daneben gibt es eben auch die Söhne aus reichem oder aus bürgerlichem Haus, die so viel Energie und Liebe zu ihrem Sport hatten, dass sie es nach ganz Oben schafften.

Obwohl sie es finanziell gar nicht nötig hatten. Und diese Geschichten sind es wert, erzählt zu werden.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Schuster

Keinen Job bei Goldman Sachs oder KPMG

Kinder spielen in einem Armenviertel in Rio de Janeiro. Foto: Getty Images
Kinder spielen in einem Armenviertel in Rio de Janeiro. Foto: Getty Images

Einige dieser „rich kids“, die es schafften, zeichnen sich durch eine besondere Einstellung aus. Eine eher demütige Einstellung. Wenig Protzerei, keine Brillis, kein Gezecke. Andere entsprechen dem Klischee des verwöhnten Fußballjünglings aus gutem Haus.

Hier kommen unserer 17 Fußball-Stars, die schon reich waren, bevor sie Profis wurden. Sie hatten fast alles und wollten noch mehr. Etwas ganz anderes nämlich.

Keinen Job bei Goldman Sachs oder KPMG sondern den Torjubel der Massen im Stadion.

Und zu einer großen Yacht nebst Swimmingpool und Haus sowie viel Geld kann ja beides führen :-)))

Rich Kid 17 – Rich Kid 13: Vom Toy-Boy der Pop-Queen bis zum Weltfußballer

Für Gerard Pique begann das Leben bereits auf der Sonnenseite. Foto: Getty Images
Für Gerard Pique begann das Leben bereits auf der Sonnenseite. Foto: Getty Images

17. Gerard Piqué – Shakira und Sonst?

Gerard Pique hat eigentlich alles. Er spielt für Barca, ist mit Shakira verheiratet und richtig erfolgreich. Und Pique begann das Leben bereits auf der Sonnenseite. Piques Vater, Joan Pique, ist ein erfolgreicher Rechtsanwalt und Geschäftsmann.

Seine Mutter, Montserrat Pique, ist Direktorin eines bekannten Krankenhauses in Barcelona. Das Krankenhaus ist spezialisiert auf  die Behandlung von Verletzungen an der Wirbelsäule.

Piques Großvater, Amador Bernabeu, war Direktor beim FC Barcelona. Er war kein Angestellter von Real Madrid, wie gerne erzählt wird.

Alles ganz allein geschafft

Gerard Pique ist mit Shakira verheiratet. Foto: Getty Images
Gerard Pique ist mit Shakira verheiratet. Foto: Getty Images

16. Frank Lampard – Privatschule – Brentwood School in Essex

Frank Lampard ging einst auf eine Privatschule. Foto: Getty Images
Frank Lampard ging einst auf eine Privatschule. Foto: Getty Images

Die Chelsea-Legende musste hart arbeiten, um den Legendenstatus bei den Blues zu erhalten. Auf dem Pitch. Geldmässig war das schon viel einfacher. Denn Frank Lampard hatte einen guten Start. Einen Upper Class Start. Und für den sorgte der Senior. Und der Onkel half beim Einstieg in die Fußballerkarriere.

Frank Lampard Senior, war ein guter linker Verteidiger bei West Ham United und hatte durchaus etwas Geld hinter die private Firewall gebracht.

Harry Redknapp, einer der erfolgreichsten und bekanntesten Trainer und Manager in England ist ein Onkel mütterlicherseits von Frank Lampard. Das macht den Start in die Fußballkarriere etwas einfacher.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Landon Donovoan war einst für den FC Bayern aktiv. Foto: Getty Images

Bis zum 11 GCSE

Frank Lampard hatte aufgrund seines familiären Hintergrunds einen guten Start ins Leben. Foto: Getty Images
Frank Lampard hatte aufgrund seines familiären Hintergrunds einen guten Start ins Leben. Foto: Getty Images

Lampard Junior ging auf eine hoch angesehene Privatschule – die Brentwood School in Essex. Dort schaffte er es bis zum 11 GCSE. Danach ging es zu West Ham und von dort zu den Blues. In 2016 ließ er die Karriere in den USA ausklingen – in New York.

Anfang 2017 war dann endgültig Schluss. Irgendwann wird er wohl Manager bei den Blues. Es sei denn Jose Mourinho kehrt zurück und Abramowitsch versucht es nochmal mit dem Portugiesen.

Aber da Mourinho schon länger nicht mehr der „Special One“ ist, sehen die Chancen für Lampard gut aus. Ob er aber so erfolgreich sein wird wie als Spieler?

15. Diego Maradona Junior – Der Sohn des Weltstars

Diego Jr. zog es ebenfalls zum Fußball. Foto: Allsport
Diego Jr. zog es ebenfalls zum Fußball. Foto: Allsport

Diego Maradona ist einer der besten Fußballer aller Zeiten. Sein Sohn ist ein Beispiel dafür, dass  Abstammung nicht ausreicht, um es ganz nach oben zu schaffen. Vor allem nicht, wenn der eigene Vater den Sprößling als Sohn gar nicht anerkennen will. Obwohl die Sache eindeutig ist.

Während Diego für den SSC Neapel spielte und in dem Zusammenhang ab und an mal das eine oder andere Näschen zu viel nahm, hatte er eine Affäre mit einer Neapolitanerin mit Namen Cristiana Sinagra.

Diese wurde schwanger und Diego Junior wurde 1986 geboren. Der Superstar verweigerte die Anerkennung der Vaterschaft. Und das mehr als 30 Jahre lang. Bis der argentinische Papst intervenierte.

Kein schöner Zug von Diego Senior. Eher Kategorie „Fiese Möpp“.

Dazu versuchte er sich als professioneller Beachsoccer-Spieler

Doch der Erfolg blieb aus. Foto: Getty Images
Doch der Erfolg blieb aus. Foto: Getty Images

Wie seinen Vater so zog es auch Diego Jr. zum Fußball. Er spielte für Cervia in der 5. Liga Italiens. Dazu versuchte er sich als professioneller Beachsoccer-Spieler für Neapel A.S.D. und Mare di Roma.

Doch der Erfolg blieb aus, die Unterstützung und Anerkennung durch den Vater auch.

Vielleicht war das auch ein Grund für den ausbleibenden Erfolg. So kann es auch passieren.

Die Vaterschaft für Diego Maradona junior anerkannt

Nach fast 30 Jahren hat Diego Maradona senior Ende 2016 die Vaterschaft für Diego Maradona junior anerkannt. Foto: Getty Images
Nach fast 30 Jahren hat Diego Maradona senior Ende 2016 die Vaterschaft für Diego Maradona junior anerkannt. Foto: Getty Images

Nach fast 30 Jahren hat Diego Maradona senior Ende 2016 allerdings die Vaterschaft für Diego Maradona junior anerkannt. Papst Franziskus soll bei der Fußball-Legende intensiver vorgesprochen haben.

Die argentinische Tageszeitung „La Nación“ berichtete, Papst Franziskus habe Maradona bei einer Audienz sogar explizit aufgefordert, die Vaterschaft für die unehelichen Kinder anzuerkennen.

Diego junior schwärmte nach der Begegnung im Fernsehen, er sei

„endlich glücklich, glücklich, glücklich“

und habe einen

„unglaublichen Vater“.

14. Xabi Alonso – 20 Länderspiele für Spanien (der Vater)

Xabi Alonso hat einen älteren Bruder mit Namen Mikel Alonso und einen Vater mit Namen Periko Alonso. Foto: Getty Images
Xabi Alonso hat einen älteren Bruder mit Namen Mikel Alonso und einen Vater mit Namen Periko Alonso. Foto: Getty Images

Xabi Alonso hat einen älteren Bruder mit Namen Mikel Alonso und einen Vater mit Namen Periko Alonso. Und Periko sorgte für ein auskömmliches Einkommen der Familie Alonso. Denn er hielt sein Geld zusammen und hatte bei Karriereende ordentlich etwas hinter die private Firewall gebracht. Die Folge: Headstart on happiness und überall nur „tailwinds“. 

Der frühere Mittelfeldspieler spielte für Real Sociedad und Barcelona und wurde danach Manager. Er schaffte es auf 20 Länderspiele für Spanien.

Er trat nach dem enttäuschenden Auftreten der Spanier bei der WM 1982 zurück.

Periko Alonso holte 2 LaLiga Titel  – 1 Titel mit Sociedad und 1 Titel mit Barca. Da war der fußballerische Erfolg von Xabi vorgezeichnet. Geholfen hat Xabi dabei jedoch niemand.

Schaffen musste er es ganz allein

Und Periko sorgte für ein auskömmliches Einkommen der Familie Alonso. Foto: Getty Images
Und Periko sorgte für ein auskömmliches Einkommen der Familie Alonso. Foto: Getty Images

Schaffen musste er es ganz allein. Und das hat er. Weltmeister mit Spanien. UCL-Sieger, LaLiga-Meisterschaften, deutscher Meister, deutscher Pokalsieger.

Und mit Mitte 30 war er immer noch internationale Klasse. Und hatte viel Stil

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

25 überbertetsten Spieler

13. Kaka – Gutverdienende Mittelschicht

Der ehemals beste Fußballer der Welt lässt seine Karriere in den USA ausklingen. Die Rede ist von Ricardo Izecson dos Santos, der sich den Künstlernamen Kaka zulegte. Foto: Getty Images
Der ehemals beste Fußballer der Welt lässt seine Karriere in den USA ausklingen. Die Rede ist von Ricardo Izecson dos Santos, der sich den Künstlernamen Kaka zulegte. Foto: Getty Images

Der ehemals beste Fußballer der Welt lässt seine Karriere in den USA ausklingen. Die Rede ist von Ricardo Izecson dos Santos, der sich den Künstlernamen Kaka zulegte. Wie er darauf kam? Weil sein jüngerer Bruder als Toddler Ricardo als Kaka aussprach.

Die Karriere von Kaka ist insofern etwas besonderes, als der Spieler nicht aus ärmlichen Verhältnissen kommt wie viele brasilianische Superstars.

Kaka stammt auch nicht aus einer der Familie der Superreichen sondern eher aus der oberen Mittelschicht. Sein Vater, Bosco Izecson Pereira Leite, war Ingenieur. Seine Mutter, Simone dos Santos, war Lehrerin.

Kaka ist ein gläubiger Christ und führt seine Erfolge direkt auf das Wirken Gottes zurück.

Eine Wirbelsäulenfraktur mit 18 Jahren

Kaka (links) mit Cristiano Ronaldo und Lionel Messi. Foto: Getty Images
Kaka (links) mit Cristiano Ronaldo und Lionel Messi. Foto: Getty Images

Eine Wirbelsäulenfraktur mit 18 Jahren schien eigentlich bereits das Ende seiner fußballerischen Karriere zu bedeuten. Doch Kaka erholte sich entgegen der Prognosen der Ärzte vollständig. Das führte der Spieler auf göttliche Intervention zurück. Kaka ist evangelikaler Christ.

Er widersprach vor ein paar Jahren einem öffentlichen Statement von Supermodel Gisèle Bündchen, in dem er bekanntgab, dass er und seine Frau zum Zeitpunkt ihrer Hochzeit Jungfrauen waren.

In einem Interview für die italienische Ausgabe der „Vanity Fair“ erzählte das Fußballidol, dass er und seine Frau Caroline bis zur Hochzeit gewartet haben, und dass

„diese Zeit wichtig war, weil sie unsere Liebe geprüft hat.“

Es gab eine Zeit, da haben Justin Bieber und Miley Cyrus auch so etwas ähnliches erzählt. Nicht das mit der erfolgten Ehe aber doch das mit dem Warten. Da waren die beiden aber noch in der Pubertät.

Beim Brasilianer ist es also kein Marketing-Gag, der für die Karriere förderlich ist, sondern Einstellung und Überzeugung.

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