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26 der verrücktesten, skurrilsten und seltsamsten Transfers der Fußball-Geschichte

Author: escronanlt

DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN ESSAYS

Verrückt, Skurril, Seltsam – diese 26 Transfers waren Irrsinn

Wenn große Spieler zu großen Klubs gehen, ist das normal. Wenn kleine Spieler zu kleinen Klubs gehen auch. Doch wenn plötzlich ein Superstar bei einem No Name Verein anheuert, dann erscheint das seltsam, skurril oder sogar verrückt.

Und das gleiche gilt, wenn ein langjährig mittelmäßiger Spieler plötzlich bei einem der Top-Vereine auftaucht. Noch verrückter wird es allerdings, wenn Vereine gar nicht die Spieler verpflichten, die sie eigentlich verpflichten wollen.

Oder so schlecht recherchieren, dass sie schlichtweg betrogen werden. Der Cousin des großen…., mindestens genauso talentiert aber zum Schnäppchen-Preis. Das sind 26 der verrücktesten, skurrilsten und seltsamsten Transfers der neueren Fußball-Geschichte.

Rivaldo (rechts) 2004 im Duell mit Xabi Alonso. Foto: Getty Images
Rivaldo (rechts) 2004 im Duell mit Xabi Alonso. Foto: Getty Images

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Landon Donovoan war einst für den FC Bayern aktiv. Foto: Getty Images

Keine Operettenliga sondern eine der 5 Top-Ligen

Osvaldo Ardiles (links) im argentinischen Nationaltrikot. Foto: Getty Images
Osvaldo Ardiles (links) im argentinischen Nationaltrikot. Foto: Getty Images
Gibt es nicht? Gibt es doch, wie unser Post zeigt. Und dieser spezielle Fall betraf keine Operettenliga sondern eine der 5 Top-Ligen in Europa. Und besonders lange her ist die Begebenheit auch nicht.

So viel sei gesagt: Es kommen nicht nur zweitklassige Ligen, zweitklassige Klubs und zweitklassige Spieler in unserem Dossier vor.

International bekannte Spieler und Klubs, die regelmäßig Europa-Cip spielen, tauchen auch auf. Und Spieler und Vereine aus der Bundesliga. Die „usual suspects“ aber auch Vereine, die eher als seriös gelten.

Hier kommen 26 der verrücktesten, skurrilsten und seltsamsten Transfers der Fußball-Geschichte. Diese Spielerwechsel waren einfach Irrsinn. Die Gründe für sie auch. Die Folgen waren kurios, desaströs und bizarr.

Weird Transfer 26 – 21: Vom Argentinier in der schottischen Provinz bis zum Superstar in Liga 4

Claudio Caniggia wechselte einst zum FC Dundee. Foto: Allsport
Claudio Caniggia wechselte einst zum FC Dundee. Foto: Allsport

26. Claudio Caniggia zum FC Dundee

Bekannt war Claudio Caniggia nicht nur für seine langen blonden Haare, sondern auch für seine Schnelligkeit. Dank seiner Tore gegen Brasilien und Italien wurde Argentinien 1990 Vizeweltmeister.

Caniggia avancierte besonders durch die WM und sein jahrelanges Engagement in Italien zum Star. Nach einigen Drogeneskapaden versuchte der Stürmer im Jahr 2000 ein Comeback und das ausgerechnet bei dem unterklassigen FC Dundee in Schottland.

Eigentlich kommen für WM-Legenden ja meistens nur prestigeträchtige Vereine mit den nötigen Millionen in Frage, doch Dundee gelang mit Caniggia ein großer Transfer-Coup. Für viele Fans und Fußballer nicht nachvollziehbar, denn der schottische Club war davor nicht sonderlich erfolgreich.

Der Start verlief für den Argentinier optimal. Seinen ersten Treffer erzielte gleich bei seinem Debüt, ausgerechnet in den letzten Sekunden im Klassiker gegen Aberdeen. In der Folge begann Caniggias Stern erneut zu leuchten. Zwar zog er nach einer guten Saison weiter zu den Glasgow Rangers, sein Wechsel zu Dundee bleibt aber bis heute einer der kuriosesten.

25. Sol Campbell zu Notts County

Sol Campbell schloss sich Notts County an. Foto: Getty Images
Sol Campbell schloss sich Notts County an. Foto: Getty Images
Ein ehemaliger englischer Nationalspieler in der vierten Liga – klingt schon irgendwie seltsam. Sol Campbell schockte viele Fans in England erstmals mit seinem Wechsel von Tottenham zum Lokalrivalen Arsenal im Jahr 2001.

Bei den Gunners entwickelte sich der Abwehrspieler zu einem der besten Verteidiger in England. 2006 folgte der Wechsel nach Portsmouth, wo er eine der Säulen beim FA-Cup-Sieg 2008 und dem Klassenerhalt 2009 war.

Nach einem Disput verließ Campbell den FC, um sich nur kurze Zeit später dem viertklassigen Traditionsklub Notts County anzuschließen. Es war eine der größten Überraschungen im englischen Fußball und der zweite Fan-Schock, vor allem weil der Verteidiger gleich für fünf Jahre dort unterschrieb.

Den Transfer fädelte der ehemalige englische Nationaltrainer von Campbell Sven-Göran Eriksson ein, der Sportdirektor bei Notts war. Nach nur einem Spiel in einem Monat kündigte der Verteidiger offiziell wegen „eines gebrochenen Versprechens“ und kehrte zur Rückrunde 2009/10 zum FC Arsenal zurück.

24. Julien Faubert zu Real Madrid

Julien Faubert hatte ein kurzes Gastspiel bei Real Madrid. Foto: Getty Images
Julien Faubert hatte ein kurzes Gastspiel bei Real Madrid. Foto: Getty Images

Eigentlich holt Real Madrid ja meistens nur die besten Fußballer. Was sich die Verantwortlichen bei der dem Leihgeschäft von Julien Faubert gedacht haben, fragen sich bis heute wohl nicht nur sämtliche Anhänger der Königlichen.

Im Jahr 2009 wechselte der Franzose für die Rückrunde von West Ham zu Real. Schon kurios, denn Faubert hatte zwar Potenzial, war bis dato allerdings nur ein durchschnittlicher Spieler.

In seinen drei Jahren bei Bordeaux und zwei Saisons bei West Ham kickte er solide. 2006 machte er ein Länderspiel für Frankreich, doch dabei blieb es. Aufsehen erregte er vor allem, weil er der erste Spieler in der Equipe Tricolore war, der nach Zinedine Zidane die Rücknummer zehn trug.

Für Madrid war Faubert, wie viele erwartet hatten, keine wirkliche Alternative und kam nur auf zwei Spiele. Für Furore sorgte der Mittelfeldspieler nur, weil er während eines Spiels auf der Ersatzbank einschlief und die Kameras ihn dabei erwischten. Die Königlichen verzichteten auf die Kaufoption und so ging es für Faubert zurück nach England.

23. Juninho zum FC Middlesbrough

Juninho Paulista ging als eines der größten brasilianischen Talente zum FC Middlesbrough. Foto: Getty Images
Juninho Paulista ging als eines der größten brasilianischen Talente zum FC Middlesbrough. Foto: Getty Images
Ein Transfer, der für viel Verwirrung sorgte, war der von Juninho Paulista – nicht zu verwechseln mit seinem Namensvetter und Freistoßgott von Olympique Lyon Juninho.

Dieser Juninho galt Mitte der Neunziger Jahre als eines der größten brasilianischen Talente. Der Spielmacher stand bei vielen europäischen Topclubs auf dem Einkaufszettel.

Doch anstatt zu einem Spitzenteam entschied sich der damals 22-jährige 1995 für einen Wechsel zum FC Middlesbrough – einem Club, der gerade erst in die Premier League aufgestiegen war.

Die Ablösesumme betrug ca. fünf Millionen Euro. Ein wahrer Coup für den Aufsteiger. In seinen ersten zwei Jahren avancierte der Brasilianer zum Publikumsliebling und Leistungsträger, ehe er zu Atletico Madrid weiterzog. Allerdings kehrte Juninho insgesamt in seiner Karriere noch zweimal zu Middlesbrough zurück.

22. Bebe zu Manchester United

Bebe setzte sich bei Manchester United nicht durch. Foto: Getty Images
Bebe setzte sich bei Manchester United nicht durch. Foto: Getty Images

Dass Sir Alex Ferguson bei Manchester United ein gutes Händchen bei der Verpflichtung von Talenten bewiesen hat, zeigen Beispiele wie Ole Gunnar Solskjaer oder ein gewisser Cristiano Ronaldo. Allerdings lag er auch mal daneben, so wie bei Bebe.

Der 20-jährige Portugiese kam 2010 zum englischen Rekordmeister. Seine Ablösesumme betrug immerhin 8,8 Millionen Euro. Nicht gerade wenig Kohle für einen europäischen No-Name-Kicker.

Doch anstatt einer der besten Stürmer der Red Devils zu werden, blieb Bebe weit hinter den Erwartungen zurück. Einige Fans sehen ihn sogar als schlechteste Neuverpflichtung, die Manchester je getätigt hat.

Der Stürmer machte nur zwei Spiele für United in der Premier League. In der Champions League absolvierte er sogar nur ein Spiel, konnte dafür aber einen Treffer verbuchen. Am Ende des Tages war Manchester aber eine Nummer zu groß für Bebe. Nach mehreren Leihen verließ er United 2014.

21. Edgar Davids zu Crystal Palace & FC Barnet

Edgar Davids sorgte geich zweimal für Aufsehen bei Vereinswechseln. Foto: Getty Images
Edgar Davids sorgte geich zweimal für Aufsehen bei Vereinswechseln. Foto: Getty Images
Die Brille war sein Markenzeichen. Edgar Davids gewann in seiner Karriere alle großen europäischen Titel und wurde in Holland sowie Italien Meister.

Besonders bei Ajax Amsterdam (1991-1996) und Juventus Turin (1997-2004) gehörte er zu den besten Mittelfeldspielern in Europa. Zudem schnürte er seine Schuhe auch für Tottenham, den FC Barcelona und die beiden Mailand-Clubs Inter und AC.

Danach sorgte der ehemalige niederländische Nationalspieler gleich zweimal für Aufsehen bei Vereinswechseln. 2010 unterschrieb der Star beim englischen Zweitligisten Crystal Palace. Gut. Davids war in die Jahre gekommen – aber trotzdem. Nach zwei Jahren Fußballabstinenz versuchte es die Legende in der unteren Klasse, schon merkwürdig. Zumal der Mittelfeldmann nur nach absolvierten Spielen bezahlt wurde. Vier Monate und sieben Partien später verließ Davids Crystal Palace wieder.

Es vergingen zwei Jahre ohne Fußball, ehe Davids für die nächste Verwunderung sorgte. 2012 ging der ehemalige Star als Spielertrainer zum englischen Viertligisten FC Barnet. Dort hatte er allerdings sehr zu kämpfen und glänzte eher durch viele Platzverweise (2013/14 in acht Spielen dreimal). Nach knapp anderthalb Jahren und 38 Spielen verließ er Barnet.

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