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Das sind die 20 schlechtesten Nationaltorhüter der neueren Fußball-Geschichte

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Die Fehlerteufel zwischen den Pfosten

Sie haben den schwersten Job im Fußball – die Goalies. Ein Fehler, der zum Gegentor führt, und sie sind die Deppen der Nation. Eine geniale Parade und sie sind Helden. So weit so gut. Das trifft auf alle Torhüter zu. Doch da gibt es eine besondere Kategorie von Goalies.

„Alles, was ich nicht halte, ist unhaltbar“

Joe Hart steht aufgrund seiner Patzer regelmäßig in der Kritik. Foto: Getty Images
Joe Hart steht aufgrund seiner Patzer regelmäßig in der Kritik. Foto: Getty Images

In der Regel spielen sie gut. Doch dann kommen sie immer wieder – die Pannen. Bloopers oder Gaffes wie der Engländer sagt. Und die bleiben dann im Gedächtnis. Mehr als alles andere.

Und passieren diese Patzer im Nationaldress oder bei wichtigen Pflichtspielen im Verein, dann kann so ein Fehler schon mal das Ende der Karriere bedeuten.

Oder zumindest einen Karriereknick verursachen, vom dem sich der Spieler dann nicht wieder erholt. Da hilft dann wohl nur eine Einstellung a la Sepp Maier, um als Torhüter nicht vollkommen flatterhaft zu werden..

 „Alles, was ich nicht halte, ist unhaltbar.“

Sepp Maier

Bloopers ruinieren die Karriere

Gianluigi Buffon gehört sicherlich nicht zu den 20 schlechtesten Nationaltorhütern. Foto: Getty Images
Gianluigi Buffon gehört sicherlich nicht zu den 20 schlechtesten Nationaltorhütern. Foto: Getty Images

Passieren diese Bloopers aber regelmäßig, dann hilft auch Sepp Maier nicht mehr. Denn dann haben wir sie. Die schlechtesten Nationaltorhüter der Welt. Wenn sie spiel(t)en, strahlt(e) der Gegner.

Wir unterscheiden zwischen Torhütern, die regelmäßig kleinere und größere Fehler drin hatten und ihren jeweiligen Teams daher so 8 – 10 Punkte in jeder Saison gekostet haben – Nationalmannschaft inklusive.

Und Torhütern, bei denen die großen Aussetzer in wichtigen Nationalmannschaftsspielen im kollektiven Gedächtnis verbleiben.

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Vom Champion zum „Desasterbird“

Joe Hart steht aufgrund seiner Patzer regelmäßig in der Kritik. Foto: Getty Images
Joe Hart steht aufgrund seiner Patzer regelmäßig in der Kritik. Foto: Getty Images

Denn sie waren entscheidend für Niederlagen oder das Ausscheiden in bzw. das Nichtqualifizieren für große Turniere. Hierbei ist eine schlechte Performance im Nationaldress für unser Ranking zwar wichtig, doch haben wir auch solche Goalies aufgenommen, die Nationaltorwart waren, deren größte Bloopers aber im Verein passierten.

Unser Goalie auf Platz 12 ist ein echter Punk. Die Nr. 7 war oft eine Geißel – für das eigene Team.

Und auf Platz 1 ist ein Rekordhalter. Aber dann wechselte er den Verein und wurde vom Champion zum „Desasterbird“.

Punk 20 – Geißel 16: Vom Greenkeeper bis zum Minute-Man

Robert Green lief zwölfmal für England auf. Foto: Getty Images
Robert Green lief zwölfmal für England auf. Foto: Getty Images

20. Robert Green – Der Greenkeeper

12 Länderspiele machte Green, doch eine gute Figur machte er dabei meistens nicht. Was qualifiziert ihn für die Liste? Neben im internationalen Vergleich konstant unterdurchschnittlichen Leistungen sind es 2 Tatsachen und Ereignisse.

Ereignis Nr. 1 – Der 36-Jährige war der erste englische Nationaltorhüter überhaupt, der vom Feld flog. Das war bei der 0:1 Niederlage gegen die Ukraine im Jahr 2010.

Tatsache Nr. 2 – Und er spielte bei der WM 2010 katastrophal.

Im März 2004 wurde Green erstmals für die englische A-Nationalmannschaft nominiert und gut ein Jahr später kam er als erst sechster Spieler in der Geschichte von Norwich City Ende Mai 2005 gegen Kolumbien nach Einwechslung zu seinem ersten Länderspiel für die „Three Lions“.

Obwohl sein Verein nur noch zweitklassig agierte, nominierte ihn Englands damaliger Trainer Sven-Göran Eriksson im Jahr 2006 für die WM in Deutschland.

Eine Leistenverletzung, die sich Green bei einem Vorbereitungsspiel der englischen B-Nationalmannschaft bei einem Abstoß zugezogen hatte, verhinderte aber die Teilnahme.

Zu einer festen Größe entwickelte er sich im Jahr 2009

Green war der erste englische Nationaltorhüter überhaupt, der vom Feld flog. Foto: Getty Images
Green war der erste englische Nationaltorhüter überhaupt, der vom Feld flog. Foto: Getty Images

Im März 2004 wurde Green erstmals für die englische A-Nationalmannschaft nominiert und gut ein Jahr später kam er als erst sechster Spieler in der Geschichte von Norwich City Ende Mai 2005 gegen Kolumbien nach Einwechslung zu seinem ersten Länderspiel für die „Three Lions“.

Obwohl sein Verein nur noch zweitklassig agierte, nominierte ihn Englands damaliger Trainer Sven-Göran Eriksson im Jahr 2006 für die WM in Deutschland. Eine Leistenverletzung, die sich Green bei einem Vorbereitungsspiel der englischen B-Nationalmannschaft bei einem Abstoß zugezogen hatte, verhinderte aber die Teilnahme.

Kapitaler Fehler bei der WM 2010

Dazu kommt: Green spielte bei der WM 2010 unterirdisch. Foto: Getty Images
Dazu kommt: Green spielte bei der WM 2010 unterirdisch. Foto: Getty Images

Er wurde von Scott Carson vom FC Liverpool vertreten und nach einer längeren Abwesenheit auf internationaler Bühne sorgte erst Fabio Capello im März 2008 dafür, dass Green wieder zum Kreis der A-Mannschaft gehörte.

Zu einer festen Größe im englischen Tor entwickelte er sich im Jahr 2009. Nach seinem zweiten Länderspiel am 12. Februar 2009 gegen Spanien (0:2) stand er im Verlauf des Jahres sechsmal in der Startelf. Er gehörte zu der Mannschaft, die sich mit einem 5:1-Sieg gegen Kroatien für die WM 2010 in Südafrika qualifizierte.

Bei der WM 2010 stand er beim ersten Spiel gegen die USA im Tor. Nach einem kapitalen Fehler, der den Ausgleich für die US-Amerikaner ermöglichte, wurde er im nächsten Spiel durch David James ersetzt, der dann auch in den weiteren Spielen bei dieser WM im Tor stand.

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Landon Donovoan war einst für den FC Bayern aktiv. Foto: Getty Images

19. Scott Carson – Shlemazl pur

Scott Carson reiht sich nahtlos ein in die Historie der Chaos-Keeper der englischen Nationalmannschaft. Foto: Getty Images
Scott Carson reiht sich nahtlos ein in die Historie der Chaos-Keeper der englischen Nationalmannschaft. Foto: Getty Images

Scott Carson reiht sich nahtlos ein in die Historie der Chaos-Keeper der englischen Nationalmannschaft. Was qualifiziert ihn für unsere Liste? Im wesentlichen zwei kapitale Fehler beim entscheidenden Qualifikationsspiel der Engländer im Jahr 2008. Doch der Reihe nach.

Carson absolvierte im Februar 2004 beim 3:2-Sieg gegen die Niederlande seine erste Partie für die U-21-Nationalmannschaft und kam im Laufe der Zeit zu insgesamt 18 Spielen für die Nachwuchsmannschaft, womit er dort zu den zehn am meisten eingesetzten Spielern zählt.

Im Mai 2005 wurde Carson erstmals in den 22-köpfigen Kader der englischen Nationalmannschaft berufen, die gegen die Vereinigten Staaten und Kolumbien antrat.

Das Debüt im Jahr 2008

2008 feierte Carson sein Debüt für die Engländer. Foto: Getty Images
2008 feierte Carson sein Debüt für die Engländer. Foto: Getty Images

Ein Jahr später wurde er von Sven-Göran Eriksson zunächst nicht für das Aufgebot zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 berücksichtigt, rückte dann allerdings am 26. Mai 2006 für den verletzten Robert Green nach, wobei er zum Zeitpunkt seiner Nominierung noch kein Spiel für das englische Fußballnationalteam absolviert hatte.

Sein internationales Debüt feierte Scott in einem Freundschaftsspiel gegen Österreich, wo er sein Tor sauber hielt. Nur wenige Tage darauf folgte sein „Pflichtspieldebüt“ für die EURO 2008 gegen Kroatien.

Keine EM 2008 für England

Carson leistete sich einst zwei ganz entscheidende Patzer gegen Kroatien - und wurde auf der Insel zum Sündenbock. Foto: Getty Images
Carson leistete sich einst zwei ganz entscheidende Patzer gegen Kroatien - und wurde auf der Insel zum Sündenbock. Foto: Getty Images

„Ray Clemence has got more chance of starting a game than me at the moment.“

Scott Carson im Jahr 2007 über seine Chancen, jemals wieder für England zu spielen.

Carson leistete sich zwei entscheidende Patzer, England verlor das Spiel mit 2:3 und war somit erstmals seit 1984 nicht für die EM qualifiziert. Die englischen Medien und Fans sahen in ihm einen Buhmann und den Grund für die gescheiterte Qualifikation.

18. Oliver Reck – Pannen-Olli

In der Bundesliga spielte Oliver Reck für Kickers Offenbach, Werder Bremen und den FC Schalke 04. Foto: Getty Images
In der Bundesliga spielte Oliver Reck für Kickers Offenbach, Werder Bremen und den FC Schalke 04. Foto: Getty Images

In der Bundesliga spielte Oliver Reck für Kickers Offenbach, Werder Bremen und den FC Schalke 04. Von 1983 bis 2003 absolvierte er als Torwart insgesamt 471 Spiele und erzielte einen Treffer per Elfmeter gegen den FC St. Pauli.

Trotz seiner zahlreichen Titel mit Werder Bremen wurde und wird Reck von vielen Fußballfans vor allem mit seinem Spitznamen „Pannen-Olli“ assoziiert. Der Spitzname entstand aufgrund einiger spektakulärer Torwartfehler, die Reck im Laufe seiner Karriere unterliefen.

Trotz seiner zahlreichen Titel mit Werder Bremen ist Reck vor allem durch seinen Spitznamen Pannen-Olli bekannt. Foto: Getty Images
Trotz seiner zahlreichen Titel mit Werder Bremen ist Reck vor allem durch seinen Spitznamen Pannen-Olli bekannt. Foto: Getty Images

Besonders zu Beginn seiner Laufbahn bei Werder Bremen leistete er sich einige Fehler und Unsicherheiten.

Dennoch hielt sein damaliger Trainer Otto Rehhagel bedingungslos zu ihm. Rehhagel und andere kritisierten mehrfach die Boulevard-Presse, die maßgeblich zur Etablierung des Spitznamens beitrug.

„Zu meiner Frau habe ich ein Vater-Sohn-Verhältnis.“

Oliver Reck

Rekordhalter

In der Bundesliga spielte Oliver Reck für Kickers Offenbach, Werder Bremen und den FC Schalke 04. Foto: Getty Images
In der Bundesliga spielte Oliver Reck für Kickers Offenbach, Werder Bremen und den FC Schalke 04. Foto: Getty Images

Reck hielt lange den Rekord für die wenigsten Gegentore (22) in einer Bundesliga-Saison, den er 1988 aufstellte. Nur Oliver Kahn in der Saison 2007/08 (21) und Manuel Neuer in der Saison 2012/13 (18) kassierten weniger Gegentreffer.

Reck bestritt in seiner Karriere insgesamt 173 Bundesligaspiele zu Null.

„So viele Talsohlen gibt es gar nicht, in denen ich schon drin war.“

Oliver Reck als Torwart von Schalke 04 (Saison 2000/2001 – 26. Spieltag) nach dem 0:0 gegen den SC Freiburg

1988 nahm er mit der deutschen Olympiamannschaft an den Olympischen Spielen in Seoul teil, kam da aber nicht zum Einsatz.Die Mannschaft gewann die Bronzemedaille.

In der Nationalmannschaft spielte er 1996 ein Mal (beim 9:1-Erfolg gegen Liechtenstein) und wurde im gleichen Jahr mit der deutschen Nationalmannschaft Fußballeuropameister in England. Insoweit ist es eigentlich ungerecht, ihn als schlechten Nationaltorwart zu bezeichnen.

Denn beim 9:1 gegen Liechtenstein hielt er gut. :-) Aber die Flops in den Vereinen – da mussten wir ihn auf die Liste nehmen.

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25 überbertetsten Spieler

17. Konstantinos Chalkias – der Fehlerteufel

Konstantinos Chalkias war elf Jahre lang Teil der griechischen Nationalmannschaft. Foto: Getty Images
Konstantinos Chalkias war elf Jahre lang Teil der griechischen Nationalmannschaft. Foto: Getty Images

Konstantinos Chalkias war ein Otto Rehhagel Protegé. Der Grieche war elf Jahre lang Teil der griechischen Nationalmannschaft und gewann sogar die EM 2004 – wenn auch als Ersatzmann.

Dennoch konnte er sich dort nie wirklich durchsetzen. Selbst dann nicht, als der legendäre Antonios Nikopolidis zurücktrat. Was qualifiziert ihn für unsere Liste. Fortgesetzte Blooper – die seinen Teams jedes Jahr mindestens 8 – 10 Punkte kosteten.

Chalkias durchlief alle Nachwuchsmannschaften der Griechischen Fußballnationalmannschaft. Anfang Oktober 2001 wurde er erstmals vom neuen deutschen Trainer Otto Rehhagel für das A-Team berufen, blieb im letzten WM-Qualifikationsspiel der Griechen gegen England in Old Trafford (2:2) aber auf der Bank.

Das erste Länderspiel

Richtig überzeugen konnte Chalkias im griechischen Tor aber nur selten. Foto: Getty Images
Richtig überzeugen konnte Chalkias im griechischen Tor aber nur selten. Foto: Getty Images

Einen Monat später, am 10. November 2001, war es dann aber soweit und Chalkias absolvierte beim Freundschaftsspiel gegen Estland sein erstes Länderspiel, als er zur Halbzeit für Antonios Nikopolidis eingewechselt wurde.

Zehn Minuten vor dem Ende musste er per Elfmeter sein erstes Gegentor zum 4:2-Endstand für die Griechen per Elfmeter hinnehmen. Vier Tage darauf kam Chalkias in der Testpartie gegen Zypern (1:2) ebenfalls ab der Halbzeit zum Einsatz, auch hier musste er einmal hinter sich greifen.

Schlechtester Premier League Torhüter?

Anfang Oktober 2001 wurde Chalkias von Otto Rehhagel erstmals ins griechische A-Team berufen. Foto: Getty Images
Anfang Oktober 2001 wurde Chalkias von Otto Rehhagel erstmals ins griechische A-Team berufen. Foto: Getty Images

In England fehlt Chalkias bei keiner Aufstellung der schlechtesten Premier League Torhüter aller Zeiten.

Er gilt zurecht als Geißel – für das eigene Team.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Landon Donovoan war einst für den FC Bayern aktiv. Foto: Getty Images

16. Faouzi Chaouchi – Der Minute-Man

Im Dress der algerischen Nationalmannschaft absolvierte Chaouchi zwischen 2008 und 2010 elf Länderspiele. Foto: Getty Images
Im Dress der algerischen Nationalmannschaft absolvierte Chaouchi zwischen 2008 und 2010 elf Länderspiele. Foto: Getty Images

Im Dress der algerischen Nationalmannschaft absolvierte Chaouchi zwischen 2008 und 2010 11 Länderspiele. Am 4. Februar 2008 wurde er aufgrund seiner guten Leistungen bei JS Kabylie von Nationaltrainer Rabah Saâdane zum Trainingslager der Nationalmannschaft in Frankreich eingeladen. 

Am 26. März 2008 absolvierte er sein Länderspieldebüt beim Freundschaftsspiel gegen die DR Kongo, als er in der zweiten Halbzeit für Lounès Gaouaoui eingewechselt wurde. Was qualifiziert ihn für unsere Liste? Die besonderes schlechte Leistung bei einer WM. Dabei hatte sich das vorher bereits angekündigt.

Am 18. November 2009 spielte er im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 gegen den Rivalen Ägypten von Anfang an, da Stammtorwart Gaouaoui gesperrt war. Durch den 1:0-Siegtreffer von Anthar Yahia qualifizierte sich das algerische Nationalteam erstmals seit 1986 wieder für eine WM-Endrunde.

Gelb-rote Karte

Faouzi Chaouchi debütierte für Algerien am 26. März 2008. Foto: Getty Images
Faouzi Chaouchi debütierte für Algerien am 26. März 2008. Foto: Getty Images

Im Dezember 2009 wurde Chaouchi in den Kader für die Fußball-Afrikameisterschaft 2010 in Angola berufen. Obwohl er eigentlich immer nur die Nummer zwei war, wurde er aufgrund der guten Leistung gegen Ägypten und den Ausfall von Lounès Gaouaoui durch eine Blinddarmentzündung die Nummer 1 beim Africa-Cup.

Bei der 0:4-Niederlage im Halbfinale gegen Ägypten sah er in der 87. Minute die gelb-rote Karte. Dies war die dritte rote Karte für Algerien in diesem Spiel, nachdem zuvor bereits Rafik Halliche (38. Minute) und Nadir Belhadj (70.) des Feldes verwiesen wurden.

Und es hat wieder Bloop gemacht

Chaouchi zeichnet sich durch die besonders schlechte Leistung bei einer WM aus. Foto: Getty Images
Chaouchi zeichnet sich durch die besonders schlechte Leistung bei einer WM aus. Foto: Getty Images

Obwohl nur mit gelb-rot vom Platz gestellt, erhielt er eine Sperre von drei Spielen, da er im vorherigen Spielverlauf dem Schiedsrichter einen Kopfstoß verpasst hatte. Nachdem ein Einspruch erfolglos blieb, wäre er für die ersten beiden WM-Partien gegen England und Slowenien gesperrt gewesen, wurde aber dennoch in das algerische WM-Aufgebot berufen. Kurz vor WM-Beginn wurde die Sperre schließlich aufgehoben, nachdem Chaouchi die Sperre in zwei Partien der Qualifikation für die afrikanische Nationenmeisterschaft 2011 bereits abgesessen hatte.

So konnte er beim ersten Gruppenspiel Algeriens bei der WM gegen Slowenien im Tor stehen. Durch einen Fehler beim entscheidenden Gegentor zum 0:1 war er an der Niederlage seiner Mannschaft beteiligt.

Beim nächsten Spiel gegen England wurde er durch Raïs M’Bolhi ersetzt, der nach einer starken Leistung auch im letzten Gruppenspiel gegen die USA im Tor stand. Nach dem Ausscheiden bei diesem Turnier kam Chaouchi zu keinem weiteren Länderspieleinsatz.

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